Umgebung von Rabensgrün**
Gezeichnet von Josef Jessl
Rabensgrün gebaut, die bei der „Hub" in die Hauptstraße Schlaggenwald-Schönfeld einmündete. Damit ging ein langgehegter Wunsch in Erfüllung, zwischen dem Tepltal (Petschau) und Schönfeld-Schlaggenwald eine Querverbindung herzustellen. Es war dies notwendig, da in strengen Wintern die alte Straße nach Schlaggenwald nicht passiert werden konnte und das Dorf mit der Stadt keine Verbindung mehr hatte. Ein Teilstück dieser neuen Straße wurde schon vorher von Müllersgrün her bis zum „Fischerhübl" gebaut.
Da Schlaggenwald und Schönfeld alte Bergstädte sind, wo früher nach Zinn, Kupfer und Blei gegraben wurde, so dürfte auch in der Nähe von Rabensgrün in Richtung zum Hubhof nach Erz geschürft worden sein. Als Beweis dafür kann jener alte und verfallene Stollen angeführt werden, der im Tal zwischen Rabensgrün und Schönwehr zu sehen war.
Zu den Bewohnern von Rabensgrün zählten vorwiegend Bauern und Häusler, daneben gab es auch etliche Handwerker (Maurer, Zimmerleute und Dachdecker). Einige Arbeiter waren in den benachbarten Städten beschäftigt. Das Dorf hatte zwei Gasthäuser (Harbauer
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