Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 87
/ 32
česky německy obojí klasické zobrazení →
Sken listu 2
Milí krajané!

Meine lieben Landsleute!
Nicht weniger als acht Mitarbeiter sind in diesem Heft mit heimatlichen Beiträgen vertreten. Über diese Reichhaltigkeit werdet ihr euch bestimmt freuen. Immer wieder wird in den Zuschriften der Bezieher erwähnt, wie arm unser Leben trotz des Wirtschaftswunders wäre, wenn es den Heimatbrief nicht geben würde.

Sorgt daher für eine weitere Verbreitung unseres Heimatblattes, vor allem bei den jüngeren Landsleuten im Alter von 30 bis 40 Jahren. Diese Altersgruppe ist bis zur Schulentlassung noch in der alten Heimat aufgewachsen. Die Angehörigen dieser Altersgruppe verließen die Heimat mit den starken Eindrücken ihrer Kinderzeit. Daher sollten gerade diese jungen, heute im besten Lebensalter stehenden Landsleute den Heimatbrief lesen, da er sie an die Stätten ihrer Kindheit zurückführt. Es wäre bedauerlich, wenn die Angehörigen der genannten Altersgruppe die Heimat ihrer Eltern und Großeltern vergessen würden.

In vielen Fällen haben diese jungen Landsleute die Verbindung zu unserer Heimatgemeinschaft verloren. Ich bitte daher alle Bezieher, mir aus ihrem Bekanntenkreis die Anschriften der 30- bis 40jährigen Landsleute mitteilen zu wollen, damit ich sie mit dem Heimatbrief bekanntmachen kann.

Bei den Meldungen von Familien-Nachrichten bitte ich um vollständige Angaben, damit Rückfragen vermieden werden. Die Nachrichten im Familienteil unseres Heimatblattes zeigen doch euch, welche Angaben bei Eheschließungen, Geburten, Sterbefällen usw. erforderlich sind. Tüchtige Landsleute, die es aus eigener Kraft zu etwas gebracht haben, sollen ihre Erfolge auch dem Heimatbrief mitteilen.

Für das nächste Heft habe ich bereits einige interessante Beiträge vorliegen, so über Rabensgrün, dann über die Berge unserer Heimat mit Foto der Kämpf-Warte am Krudum und andere Artikel mehr. Auch ein Schlaggenwalder Original wird uns in der nächsten Ausgabe im Bilde vorgestellt werden. Die nächste Folge ist der 88. HB, der anfangs September erscheint. Beiträge und Nachrichten für die genannte Ausgabe sind mir bis längstens 20. August 1962 einzusenden.

Vergeßt nicht darauf, die Bezugsgebühr pünktlich zu überweisen, damit auch ich die Rechnungen für den HB ohne Aufschub begleichen kann. Indem ich allen Beziehern und Lesern unseres Heimatblattes eine genußreiche Lektüre sowie einen erholsamen Sommer wünsche, verbleibe ich in heimatlicher Verbundenheit

Euer

Rudi Marterer

věta pokračuje na dalším listu ⟶

list 2 z 32
Rozdělení textu na listy je odhad — text může o odstavec přetéct na sousední list. Původní znění vlevo je vždy přesné.
Klikni na větu a ukáže se, kde na skenu stojí. Zvýrazňují se celé řádky, ne přesná slova — místo je tedy přibližné.