Ostspende
SCHLAGGENWALD
Schmieger Anton, Bayreuth . . . . .DM 2,—
Huber Anna, Königstein im Taunus . . „ 5,—
Kämpf Anton, Maisach . . . . . . „ 2,—
Sandner Josef, Bozen . . . . . . „ 3,—
Pöttig Paul, Töging am Inn . . . . „ 3,—
Kern Josef, Bensheim . . . . . . „ 2,—
Gottschalk Anna, Offenbach . . . . „ 1,—
Abfalter Anna, Schwarzhofen . . . . „ 5,—
Rogler Rosa, Fürth in Bayern . . . „ 5,—
Dörfl Albert, München . . . . . . „ 10,—
Dilling Heinrich, Eschenbach . . . . „ 3,—
Neuerer Hans, Oberkotzau . . . . . „ 8,—
Reichenauer Anna, Wiesbaden . . . . „ 2,—
Weinhart Josef, Damson Creek, Kanada „ 2,—
Buschina Friedrich, Wien . . . . . „ 6,—
Gröschl Walter, Pfungstadt . . . . „ 2,50
Hanika Gustav, Herdecke . . . . . „ 1,—
Wettengel Anna, Stuttgart . . . . . „ 2,—
DM 64,50
Spendenausweise 86. Heimatbrief . „ 403,32
DM 467,82
Herzlichen Dank allen jenen, die zum heutigen Spendenergebnis beigetragen haben. Ich bitte auch die Landsleute von unseren neun Nachbarorten, die Ostspende nicht zu vergessen. In der Zone mangelt es an Lebensmitteln. Wie werden sich daher unsere Landsleute drüben freuen, wenn sie vor Weihnachten von uns ein Geschenkpaket mit hochwertigen Nahrungsmitteln erhalten. Ich hoffe gern, daß das nächste Spendenergebnis etwas reicher ausfällt.
Marterer
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Wos d'Resi van Heimatbröif dazühlt
Unlängst trafen sich die Resi und die Nannl. Da beide schon in der alten Heimat gut befreundet waren, kam es zu einer ausgedehnten Unterhaltung, in deren Verlauf auch der Heimatbrief eine große Rolle spielte. Denn die Resi wollte die Nannl zum Bezug des HB veranlassen. „Ich kua da nur sog'n", erklärte die Resi, „wennst an Heimatbröif lesen toust, bist wöi daham. Döi Bildla, döi G'schichtla u döi Meldungen üwa unnara Londsleit, dös is halt wos schöins. Döi poar Markla fürn Heimatbröif reia mich niat." So zählte die Resi die Vorzüge des HB auf und die Nannl kam aus dem Staunen nicht heraus. Die Resi mit ihren überzeugenden Argumenten brachte es fertig, daß die etwas geizige Nannl den Heimatbrief bestellte. „Nur schod", sagte später einmal die Nannl zur Resi, „daß i den Heimatbröif niat schu fröiha bezugn ho(b. Wenn suara Heft kinnt, is für mich a Feiertoch." Darauf gab die Resi zur Antwort: „Ich kua daher niat vastöih, daß ma an Heimatbröif schuldich bleibt. Dös sann gonz groußa Schlomperer, döi sollt'n sie schama grod ua." Womit wir uns aus dem Gespräch ausblenden, da noch ein paar Ausdrücke fallen, die für die Wiedergabe im HB nicht geeignet sind.
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