Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 87
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Bývalé svobodné horní město Horní Slavkov (2. pokračování)

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wahrnimmt, um auf seine Heimat hinzuweisen, wobei er sich meist als „Slaggenualdensis", das heißt als Schlaggenwalder oder auch als „Egranus", als Egerer bezeichnet.

Wegen seiner dichterischen Berühmtheit wurde Brusch schon als 23jähriger Mann auf dem Reichstag zu Regensburg von Kaiser Karl V. zum „poeta laureatus", das heißt zum „Dichter" gekrönt; er erhielt den Titel „Comes palatinus", der dem Rang eines Pfalz- oder Reichsgrafen entsprach. Kaspar Brusch hat sich lange Zeit nicht eindeutig zum damals schnell und weit um sich greifenden Protestantismus bekannt, denn er gehörte zu einer Gruppe von Neutralen, die zwar die protestantische Reformbewegung befürworteten, andererseits sich aber scharf gegen die beiden damaligen konfessionellen Parteien wandten. Wiederholt griff Brusch mit seinem Spott den Klerus, die Klöster, aber besonders die damals vielfach ungelehrten Mönche an; er zog aber nicht minder scharf gegen die protestantischen Eifereien ins Feld, die sich besonders in Thüringen breitmachten und die Brusch in ihrer antikatholischen Hetze genau so kulturfeindlich erschienen. Dieser Standpunkt brachte Brusch nicht nur in einen Konflikt mit dem früheren Klostergenossen Martin Luthers, namens Johannes Lange, sondern er büßte durch seine Haltung sogar sein Lehramt in Arnstadt in Thüringen ein. Mehrere Versuche, sein ruheloses Leben durch eine dauernde Seßhaftwerdung zu beenden, schlugen fehl, bis er schließlich im Jahre 1554 oder 1555 als evangelischer Pfarrer in Plettenburg bei Regensburg bestellt wurde, nachdem er sich endlich und vorbehaltlos zum Protestantismus durchgerungen hatte. Über die Zeit seines Aufenthaltes in Plettenburg ist wenig oder besser gesagt nichts bekannt. Wahrscheinlich schrieb Brusch als evangelischer Pfarrer zu Plettenberg am 2. Band seiner „Klostergeschichte", die aber, wie bereits erwähnt, nicht mehr im Druck erschien. (Fortsetzung folgt)

Malá kytice domácích nadávek a posměšků

Ein kleiner Strauß heimatlicher Schimpf- und Spottnamen
Daß der Zumpl döi Schloassl gnumma hout, wunnert mich niat. Döi zwa poassn gout zomm: Sie is' a oalts Reef u er a groußa Schwoderer u Tachenierer. Sei Brouda is a sura Flamender u Floderer.

Gestern hout da Seff as Bröiftaschl valourn, dou houta sei Float reihänga loua. Daham hout sei Mutta donn gsagt: Du Dappl, du bist ja der größta Toffl wos git. Dou hout da Seff as Gfries vazuagn u greint. Sei Votta hout nan a zommgschimpft: Du groußa Dingarich, du bleibst a Doatzl u kuast za die Gouttuer göih.

Schlaggenwalder Kirchweih am 16. September in Frankfurt am Main im Gasthof „Schützenhaus" bei Familie Gruber.

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