Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 86
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Rodinné zprávy: úmrtí, jubilea, svatby a nové adresy krajanů

UNSERE ÄLTESTEN**

Marterer Albert, Tapezierer und Musiker aus Schlaggenwald, vollendet am 9. Juli 1962 sein 80. Lebensjahr. Der uns allen bekannte Landsmann verbringt mit seiner Gattin den Lebensabend bei seiner Tochter Loni Dohrow in Karlsruhe, Körnerstraße 60. Von Alterserscheinungen abgesehen, ist seine Gesundheit zufriedenstellend. Wir wünschen unserem Jubilar, der ein eifriger Leser des Heimatbriefes ist, noch viele Jahre bei gutem

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Od soustružeče porcelánu k policejnímu mistrovi

Erfolge unserer Landsleute

Vom Porzellandreher zum Polizeimeister. Am 24. 4. 1962 konnte unser Landsmann Franz Rippl, Polizeimeister, Arolsen (Waldeck), Bathildisstraße 10, früher Schlaggenwald, Unterer Graben (Gänsdörfel), sein 25jähriges Jubiläum im Polizeidienst begehen. Sein Werdegang verdient erwähnt zu werden. Franz Rippl wurde am 15. 7. 1910 in Schlaggenwald geboren und besuchte daselbst die Volks- und Bürgerschule. Hernach erlernte er in der Schlaggenwalder Porzellanfabrik Haas & Czjzek den Beruf eines Porzellandrehers. Nach dem Anschluß des Sudetenlandes an das Deutsche Reich trat er 1939 in den Polizeidienst über. Nach seiner polizeilichen Ausbildung bei der Schutzpolizei in Karlsbad war er auf mehreren Gendarmerieposten tätig. Zwischendurch absolvierte er die Polizeischule in Breslau. Von 1943 bis 1945 stand er im Kriegseinsatz und geriet in sowjetrussische Kriegsgefangenschaft, aus der er erst 1950 entlassen wurde. Er kam nach Hessen, wo sich seine Frau seit der Vertreibung aus der Heimat befand. 1952 wurde er bei der kommunalen Polizei der Stadt Arolsen eingestellt und 1960 zum Polizeimeister ernannt. Wie die „Waldeckische Landeszeitung" aus Anlaß seines 25jährigen Dienstjubiläums berichtet, steht Polizeimeister Franz Rippl durch seine Einsatzbereitschaft und sein vorbildliches Verhalten bei seinen Kollegen und der Bevölkerung in gutem Ansehen. Es erfüllt uns mit Freude, daß sich ein Schlaggenwalder vom Porzellandreher bis zum Polizeimeister emporarbeiten konnte. Diese Leistung verdient Anerkennung, weil sie nur durch persönliche Tüchtigkeit, durch Rechtschaffenheit und Pflichtbewußtsein erreicht werden konnte. Wir wünschen daher unserem Landsmann Franz Rippl, der mit zu den treuen Beziehern unseres Heimatbriefes gehört, auch weiterhin alles Gute.

M.

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