Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 86
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Slovo redaktora: pozdrav krajanům před Sudetoněmeckým dnem

Meine lieben Landsleute!

In Zusammenarbeit mit der Druckerei habe ich alles getan, damit euch dieses Heft noch vor Pfingsten erreicht. Denn gleich im ersten Beitrag macht Ldm. Otto nähere Angaben über das Trefflokal für die Landsleute aus dem Schlaggenwalder Kirchsprengel beim Sudetendeutschen Tag in Frankfurt am Main. Für viele Landsleute wird es in diesem Lokal ein frohes Wiedersehen geben.

Auch über das Ergebnis der Quizfrage berichte ich in diesem Heft, das in Wort und Bild wieder die alte Heimat in uns lebendig werden läßt. Das Bild von der Peint im 85. HB hat eine ehemalige Bewohnerin dieses Stadtteils so bewegt, daß sie auf dem Zahlkartenabschnitt spontan ihre Freude und ihren Dank zum Ausdruck brachte. Ein anderer Landsmann schrieb mir vor kurzem: „... was wäre mit uns, wenn es keinen HB geben würde ...". Tragt daher durch pünktliche Überweisung der Bezugsgebühr und durch Gewinnung neuer Bezieher mit dazu bei, daß unser geliebter HB noch viele Jahre erscheinen kann.

Für die Werbung neuer Bezieher spreche ich an dieser Stelle den nachstehend genannten Landsleuten meinen herzlichsten Dank aus: Franz Mina, Grimm Marie, Jehmlich Maria, Kollmer Ernst, Nowotny Josefine, Pleyer Anna, Pöpperl Josef, Steidl Josef und Julia, Stopp Gerta und Zimmerhackl Annl. Ich wollte mich freuen, wenn sich weitere Landsleute für die Bezieherwerbung einsetzen würden.

Ferner erinnere ich daran, mir alle familiären Ereignisse rechtzeitig zu melden. Vergeßt aber nicht auf vollständige Angaben, damit Rückfragen vermieden werden. Außerdem gebe ich bekannt, daß das Panoramabild von Schlaggenwald noch erhältlich ist. Es stellt eine schöne Erinnerung an die alte Heimat dar. Der Preis dafür beträgt 50 Pfennig, wenn es mit dem Heimatbrief geschickt wird.

Sehr willkommen wäre es mir, wenn sich endlich auch von Leßnitz, Müllersgrün, Poschitzau, Rabensgrün, Schönwehr, Stirn und Ziegelhütten ein Mitarbeiter melden würde. Die Landsleute aus diesen Gemeinden wollen doch auch einmal über ihren Heimatort etwas lesen, so wie es bei Gfell und Töppeles schon lange in vorbildlicher Weise der Fall ist.

Die nächste Ausgabe unseres Heimatblattes erscheint im Juli. Beiträge und Nachrichten für die 87. Folge sind mir bis zum 5. Juli 1962 einzusenden. Mit den besten Wünschen zum Pfingstfest und herzlichen Grüßen verbleibe ich in heimatlicher Verbundenheit

Euer

Rudi Marterer

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