Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 86
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Důležitá sdělení – opožděné platby a oprava úmrtních oznámení

Wichtige Nachrichten, bitte beachten!

Es ist eine Schande! Wahrlich, es ist eine Schande, daß im letzten HB ausgerechnet Gfell an der Spitze der säumigen Zahler glänzt. Ein trauriger Ruhm, der im Zeichen des Wirtschaftswunders nur noch als Schlamperei zu bezeichnen ist. Einige Gfeller sind jedoch vorbildlich in der Bezahlung. Wenn dem HB eine Zahlkarte beiliegt, gehen Sie damit gleich zum Postschalter. Warum können das die anderen nicht auch? Erleichtert doch endlich dem Herausgeber seine ohnehin undankbare Aufgabe. Heinrich Hess

Meine lieben Rabensgrüner! Ich grüße euch alle recht herzlich. Eine Bitte habe ich an Euch: Vergeßt nicht darauf, den Heimatbrief zu bezahlen. Ich bedaure es, daß auch Rabensgrün mit fünf Säumigen ausgezeichnet ist. Ich weiß, wie schwer es für den Herausgeber ist, die kleinen Beträge hereinzubekommen. Laßt daher keine Rückstände einreißen, damit auch Rabensgrün die Spitze der pünktlichen Zahler erreicht. Euer Dumas Toni (Anton Stowasser)

Berichtigung zu zwei Todesanzeigen im 85. HB, Seite 26. In der Todesanzeige der Frau Rippl soll es heißen: Frau Aloisia Rippl, nicht Albine Rippl. In der Todesanzeige der Frau Emilie Erler kommt zu den trauernden Familienangehörigen nach dem Gatten Karl Erler noch der Sohn Gerhard Erler mit Familie hinzu.

Die 4. Einbanddecke für die HB-Folgen 46 bis 58 kann jetzt wieder geliefert werden. Der Preis hat sich jedoch auf 2,50 DM erhöht. Die Auslieferung an die Vorausbesteller erfolgt in den nächsten Tagen. Die 5. Einbanddecke ist vergriffen und daher vorläufig nicht mehr lieferbar.

Zemřel velký přítel vyhnanců

Ein großer Freund der Vertriebenen gestorben

Kardinal Erzbischof Dr. Aloysius Muench, der früher Apostolische Nuntius in Deutschland, ist am 15. Feber 1962 in Rom gestorben. Der Kardinal wäre am 18. Feber 1962 73 Jahre alt geworden. Sein Vater stammt aus St. Katharina bei Neuern im Böhmerwald, die Mutter aus Kemnath in der Oberpfalz. Muench wurde in Milwaukee geboren. Als junger Theologe hat er die Heimat seines Vater aufgesucht. 1935 wurde er Bischof von Fargo in Nord-Dakota, USA; 1959 berief ihn der jetzige Papst als Kardinal in die Kurie. In schwerster Notzeit hat sich Kardinal Muench für die Vertriebenen eingesetzt und ihnen geistig und materiell geholfen. In der Zeit des großen Hasses gegen alles Deutsche, als die Massenaustreibungen der Ostdeutschen vor sich gingen, rief Bischof Muench in einem Hirtenbrief zum Verständnis für das deutsche Volk auf und stellte den Amerikanern die Leiden der Heimatvertriebenen vor Augen. Dankbar wollen wir daher des Mannes gedenken, der uns Heimatvertriebenen ein hilfreicher und verständnisvoller Freund war.

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