»Af da Peint«
Das obige Bild zeigt uns die Peintgasse in Schlaggenwald, die durch Gärten von der unteren Stadt getrennt war und den Ort gegen Westen zu begrenzte. Die Peintgasse lag etwas erhöht; daher prägte ja auch der Volksmund für diesen Ortsteil die Bezeichnung „Af da Peint". Kam man von der Sackgasse den Hohlweg herauf, so erreichte man oben beim „Röhrkasten" die Abzweigung zur Peintgasse, die sich talwärts senkte und am unteren Ende die Verbindung zum „Gansdörfl" herstellte. Rechts und links neben dem schmalen Weg standen die Häuser, zum Teil noch alt, zum Teil schon modernisiert. Doch bei jedem Haus befand sich Gartenland mit Eigenbau für die Küche. Gleich hinter der Peint verlief die Bahnlinie nach Elbogen. Auch die Peint ist ein alter Schlaggenwalder Winkel, der allen jenen, die dort wohnten, unvergessen bleibt. Die Peint wird auch in den lustigen Reimen vom „Schloggawohler Döib" erwähnt, die ich auf Seite 13 veröffentlicht habe. Es heißt dort „af da Peint, dou hout ear greint". Ja, ja, auch wir könnten „greina", daß diese alten und stillen Winkel unserer Heimatstadt heute fast alle verschwunden sind. Nur in unserer Erinnerung leben sie noch weiter, bis auch wir in die Ewigkeit eingehen werden.
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