Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 85
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Dětské hry v ulicích starého Horního Slavkova

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Zu den Spielen im Freien zählte auch das „Patschek(e)n". Zu diesem Spiel brauchte man den „Patschek", ein kleines, rundes, an beiden Enden zugespitztes Holzstück, sowie ein Schlagbrett, die sogenannte „Patschekpritsch". Der Patschek wurde auf die Kante eines erhöhten Gegenstandes gelegt (Stein, Hackstock, Mauervorsprung etc.) und mit der Patschekpritsch angeschlagen, wobei der Patschek in weitem Bogen fortsprang. Die Mitspieler mußten von jener Stelle, wo der Patschek niederfiel, den Patschek auf den Ausgangspunkt zurückwerfen. Wer die dort angelehnte Patschekpritsch traf, konnte den nächsten Schlag mit der Patschekpritsch ausführen. Nicht selten traf der fliegende Patschek eine Fensterscheibe, die durch den Aufschlag zersprang. In diesem Fall brachten die Scherben kein Glück, sondern für die vom Pech verfolgten Buben ein paar kräftige Watschen.

Das „Tschoitschkern" wiederum war ein Wurfspiel, bei dem aus einer bestimmten Entfernung ein Holzprügel (Tschoitschkeraprügel) nach einem aufgestellten Holzklotz (Tschoitschkeramannl) geworfen wurde. Wer das Tschoitschkeramannl traf und zum Umfallen brachte, war Sieger. Während der warmen Jahreszeit sah man die Kinder auch beim „Rafeln". Durch Anschlagen mit einem Holzstab wurde ein Eisen- oder Holzreifen in rollende Bewegung versetzt. Häufig wurde von den Schlaggenwalder Buben zum Rafeln ein alter, eiserner Faßreifen oder das Rad eines ausgedienten Kinderwagens verwendet (die Räder der Kinderwagen hatten ja vor 40—50 Jahren oft einen Durchmesser von 50—60 Zentimetern). Was war das oft für ein Lärm, wenn so ein eiserner Faßreifen über das holperige Pflaster unserer Stadt rollte.

Sehr beliebt war auch das „Teichmoatschn". Aus Erde und Sand wurden kleine Teiche gebaut und mit Wasser gefüllt. Bei dieser Tätigkeit machten sich die Kinder meist gehörig naß und schmutzig, was begreiflicher Weise den Ärger der Mütter hervorrief. Aber schön waren alle diese Spiele, mit denen wir uns als Kinder die Zeit vertrieben haben. In der Erinnerung an unsere sorglose Kindheit im trauten Schlaggenwald nehmen diese Spiele einen besonderen Platz ein.

Slavkovská holubice (nářeční veršík)

D' Schloggawohler Döib

Af da Tröib, dou is a Döib,

af da Donna hobm s'n gfonga,

afm Grobm, dou hobm s'n gschlogn,

af da Peint, dou hout ear greint

u am Turm, dou is ear gsturbm.

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