Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 132 (květen 1973)
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Vzpomínka na Horní Slavkov a okolí

Nun kam auch die Zeit des Aufbruchs und Abschieds für uns. Wieder sollte ein Stück Weges gewandert werden. Gießhübl Sauerbrunn sollte das Ziel sein. Hans seine Schwester — Frau Maier — stellte sich als Führerin zur Verfügung. Eigentlich wollte sie nur ein kleines Stückchen mitgehen und den Weg weisen. Zu verfehlen wäre er nicht gewesen, denn die Burg Engelhaus leuchtete ja weithin ins Land. Auf die sollte man sich zuhalten. So zogen wir Frauen und die drei Kinder los. Frau Maier, Richards Tante und seine Frau begleiteten uns. Frau Maier hatte die dort üblichen Pantoffel an, denn sie wollte ja nur ein kurzes Weggeleit geben. Als diese nun die Absicht des Umkehrens erkennen ließ, verstand es meine Schwester sie dazu zu bewegen doch noch ein Stückchen mitzugehen. Da nun ihre Fußbekleidung doch etwas unbequem auf weite Wegstrecke war, nahm sie die Pantoffel in die Hand. So gings also weiter. Ein Stückchen mußte auf einer geteerten Straße zurückgelegt werden. Könnt ihr Euch denken wie da die Füße ausgeschaut hatten? Der Teer war weich und blieb an der bloßen Fußsohle haften. Immer wieder verstand es meine Schwester Frau Maier zu bewegen nicht umzukehren. So kamen wir wirklich nach Gießhübel-Sauerbrunn. Es war ein Hallo und noch lange erheiterte uns diese Begebenheit. Nach einer kräftigen Stärkung verfrachtete meine Schwester die drei Begleiterinnen in die Eisenbahn und sie kamen gut wieder in Schlaggenwald an.

Leider mußten meine Kinder gleich nach dem Krieg ihre Heimat ebenfalls verlassen und hier im Westen Zuflucht suchen. Jetzt war es umgekehrt. Richard nahm alle vorerst auf. Auch mein Mann und ich sind den Kindern gefolgt, nicht aber erst einen Kampf durchstehen zu müssen, der unbeschreibliches Leiden war. Die ersten Jahre hatte mein Mann hier in Blaubeuren, wo unsere Bleibe ist, oftmals als hoher 70ger den Pfarrer ersetzen müssen und hielt die Gottesrede der evangelischen Kirchengemeinde. Auch als 80jähriger gibt er so manchen Peneler Lateinunterricht. Ich widme mich ganz meiner hier wohnenden Enkeltochter.

Aber die größte Freude gibt es immer bei einem Wiedersehen mit meinen Schlaggenwalder Jungen.

Herta Andrich, Blaubeuren

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25 let Sudetoněmeckého krajanského sdružení

Landsleute!

25 Jahre Sudetendeutsche Landsmannschaft — ein Gemeinschaftswerk, auf das wir Alle stolz sein können.

In 25 Jahren harter sozial-, kultur- und heimatpolitischer Arbeit, beginnend in tiefster seelischer und materieller Not, hat die Sudetendeutsche Landsmannschaft dem Sudetendeutschtum in der Vertreibung Achtung und Ansehen verschafft, die Volksgruppe vor dem Absinken in die völkische Anonymität bewahrt.

Erhalten wir uns dieses Werk!

Festigen wir unseren Platz im Bewußtsein des ganzen deutschen Volkes!

Durch unsere Treue! Zur Ehre unserer Volksgruppe!

München ruft zum Tag der Sudetendeutschen. Kommt ALLE!

Alle Welt soll sehen, daß unsere Lebenskraft und unser Lebenswille als Volksgruppe auch 28 Jahre nach der Vertreibung ungebrochen sind.

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