[obr] Das „Gfeller Kreuz", eine Christusfigur mit abgeschlagenen Beinen, fand in der Pfarrkirche „St. Johannes der Täufer" der Stadt Auerbach würdige Aufnahme. Wortlaut der Begleittafel: „Dorfkreuz aus Gfell bei Schlaggenwald, wieder aufgefunden Ostern 1967 in einem Straßengraben durch zwei Jugendliche bei einem Besuch in deren alten Heimat."
[obr] Treffen beim Bürgerfest am Samstag, v.l.: Erna u. Rudolf Dörfl; aus Gfell Günter, Helmut, Horst und Doris Fechter; nicht im Bild Erni u. Helmut Hackenberg, Toni Schnappauf und Heinrich Dilling.
[obr] Besuch der alten Heimat Gfell am Montag, am Kriegerdenkmal, v.l.: Günter Fechter, Otto Ladek, Alfred Rotsch, Helmut Fechter, Horst Fechter; nicht im Bild die Damen Fechter, Ladek u. Rotsch sowie Christa Karlowa geb. Hubl (vorletztgeborene Deutsche in Gfell).
[obr] Besuch der Gedenkstätte „Den Toten der Heimat" am Friedhof von Auerbach am Sonntag; Landsleute aus Gfell, v.l.: Helmut, Doris und Günter Fechter, Frau Ladek, Otto Ladek, Frau Rotsch, Alfred Rotsch; nicht im Bild Helga und Horst Fechter, das Ehepaar Hackenberg (Wawersich), Marianne Lugner (Turba), Heinz Lauterbach (letztgeborener Deutscher in Gfell) mit Frau, Traudl Krapf geb. Neumann (Gf) und Werner Stark.
Als Treff- und Stützpunkt diente wieder der Gasthof „Hohe Tanne", etwas außerhalb der Stadt. Er bot Unterkunft und Verpflegung. Am Festplatz stand ein reservierter Tisch in der Mitte zur Bühne hin zur Verfügung. Der Erste Bürgermeister Joachim Neuß begrüßte seine Patenkinder, Blaskapellen spielten in wechselnder Besetzung munter auf, das Festbier schmeckte; man saß bis in den späten Abend gemütlich zusammen.
Am Sonntag besuchten einige die Morgenmesse, danach die Gedenkstätte am Friedhof. Am Nachmittag traf man sich wieder am oberen Marktplatz zum geselligen Beisammensein.
Am Montag trennten sich die Wege. Die Landsleute aus Gfell fuhren in die CR und suchten ihren früheren Heimatort auf. Andere machten Abstecher in die Umgebung und Städte im Egerland. Ob es ein Wiedersehen gibt?
Familie Fechter aus Gfell hielt das Geschehen auf Fotos fest und überließ einige dem Heimatbrief zur Veröffentlichung.
## Am Rande notiert ...
Der am 30.12.2010 verstorbene Altbürgermeister Helmut Ott wurde am Vorabend des Bürgerfestes (Fr) im Beisein seiner Familie und Freunde, von Vertretern des öffentlichen Lebens und französischen Gästen posthum geehrt: Die Mehrzweckhalle (Dreifachturnhalle) der Stadt Auerbach erhielt seinen Namen: Helmut-Ott-Halle. Erster Bürgermeister Joachim Neuß und die Witwe Gabi Ott enthüllten in der Halle eine Gedenktafel. Auch eine stählerne Stele am Eingang erinnert an den verdienten Politiker.
Im Anschluß an diese Widmung galt der festliche Abend dem Jubiläum der 25jährigen deutsch-französischen Freund- und Partnerschaft. –
Das Vorkommnis ist bedauerlich: Unser Lm. Werner Stark (Sohn von Moritz Stark, daheim wohnhaft in der Oberen Gasse, jetzt Obertshausen bei Offenbach a.M.) wollte am Sonntag (10.7.) beim Bürgerfest in der Patenstadt Bekannte aus der alten Heimat treffen. Da er die anwesenden Landsleute nicht (er)kannte, blieb sein Bemühen erfolglos. So kann längere zeit- und räumliche Trennung voneinander ein erhofftes Wiedersehen verhindern. –
Das eingangs erwähnte Zitat „Die Zeiten ändern sich, und wir ändern uns mit ihnen" aus dem Lateinischen „Tempora mutantur, nos et mutamur in illis" – wird Kaiser Lothar I. (795-855) aus dem fränkischen Herrschergeschlecht der Karolinger zugeschrieben. Ob es auch stimmt? Jedenfalls entsprach diese Aussage dem wechselhaften Regierungsstil des Regenten.
Rozdělení textu na listy je odhad — text může o odstavec přetéct na sousední list. Původní znění vlevo je vždy přesné.
Klikni na větu a ukáže se, kde na skenu stojí. Zvýrazňují se celé řádky, ne přesná slova — místo je tedy přibližné.
