## Aus dem Kalender
Dezember – Julmond/Christmond:
4.12. (Do) St. Barbaratag (Barbarazweige!)
6.12. (Sa) St. Nikolaustag, letzter Vollmond des Jahres
7.12. (So) 2. Advent (Krippe aufstellen!)
8.12. (Mo) Mariä Empfängnis
14.12. (So) 3. Advent
21.12. (So) 4. Advent, St. Thomastag
22.12. (Mo) Winteranfang, Sonnenwende, Neumond
24.12. (Mi) Heiliger Abend (mit reichem Brauchtum, z.B mehrerlei Speisen, Christmette; Beginn der zwölf Rauhnächte/Unternächte
25.12. (Do) Hochfest der Geburt Jesu, 1. Weihnachtsfeiertag
26.12. (Fr) St. Stefanstag, 2. Weihnachtsfeiertag
31.12. (Mi) St. Silvestertag (Ålta Haaligha Å(bmd)
Barbara im Schnee, Christkind im Klee. Viel Wind und Nebel in Dezembertagen, schlechten Frühling und schlechtes Jahr ansagen.
Sternzeichen: Schütze (23.11. – 21.12.)
## Bild der Heimat
[obr] Hochaltar der St.-Anna-Kirche, der „unteren" Kirche in der Neustadt. Eine Heimatfreundin übergab mir dieses Bild anläßlich des Treffens 1998 in der Patenstadt Auerbach i.d.Opf. Vor lauter Überraschung habe ich ihren Namen nicht vermerkt. Nachträglich ein Dankeschön!
## Die vier Kerzen
Sie brannten am Adventskranz. Es war ganz still. So still, daß man hörte, wie die Kerzen zu reden begannen.
Die erste seufzte und klagte: „Ich heiße Frieden. Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden. Sie wollen mich nicht."
Ihr Licht wurde immer kleiner und erlosch.
Die zweite Kerze flackerte, als sie sagte: „Ich heiße Glauben. Aber ich bin überflüssig. Die Menschen wollen von Gott nichts mehr wissen. Es hat keinen Sinn, daß ich brenne." Ein Luftzug wehte durch den Raum, und die zweite Kerze verlöschte.
Tieftraurig meldete sich die dritte zu Wort: „Ich heiße Liebe. Ich habe keine Kraft mehr zu brennen. Die Menschen stellen mich zur Seite. Sie sehen nur sich selbst und nicht die anderen, die sie liebhaben sollen." Und mit einem letzten Aufflackern ging auch dieses Licht aus.
Da kam ein Kind ins Zimmer, schaute die Kerzen an und rief: „Aber, aber, Ihr sollt doch brennen und Licht verbreiten!"
Die vierte Kerze, die bisher geschwiegen hatte, kam nun zu Wort: „Habt keine Angst, Ihr Schwestern! Solange ich brenne, können wir auch Euch wieder anzünden. Ich heiße Hoffnung.
Mit einem Streichholz nahm das Kind Licht von dieser Kerze und zündete die anderen wieder an.
(Aus „Symbole des Lebens – Symbole des Glaubens",
Autor/in unbekannt)
## Im Advent
Es ist Advent auf uns'rer Welt.
Der Lichterglanz die Stadt erhellt.
Wir schmücken bunt das Tannengrün,
und rote Weihnachtssterne blüh'n.
Wir backen und sind froh gestimmt,
es riecht nach Anis, Nelken, Zimt,
nach Früchtebrot und Marzipan –
das Selbstgeback'ne kommt gut an.
Denn Naschkätzchen sind niemals weit
und zum Probieren gern bereit.
Die Kleinen fragen aufgeregt:
„Was 's Christkind unter'm Baum wohl legt?"
Die Spannung steigt, wann ist's soweit?
Nicht schnell genug vergeht die Zeit.
Erwartung keine Grenzen kennt,
wenn dann die vierte Kerze brennt.
Schon bald darauf die Glocke klingt,
„Vom Himmel hoch" man fröhlich singt,
und Jesu Christ ist uns ganz nah:
Der Heilig' Abend ist nun da.
Verfasser ungenannt
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## A wing woos zan Schmunzln
„Dees Långd is wirklich gråußårtigh", daz(ühlt da Seff nåuch aran varrängtn Urlaub in Englånd, „nua sollt a Dachl drüwa sei(n."
Die Mama za ihra Tochta: „Ich gi' da an goutn Råut. Wennst amål heiast, dånn nua an Soldåtn. Dea kua kochn, Bettnmåchn, auframa u håut Gehurchn glernt."
A gunga Frau stäiht mit iahn Auto vua da Åmpl, da Motor laft. Döi wiad gröi(n, wiad gelb u rout. U dånn nuch amål. A Mua dahinta kloppt uas Fensta: „Is denn dåu üwahaupt kaa Fårb dabei, döi Ihnen gföllt?"
Da Karli is ba sein Freind zan Geburtstoogh ei(nglodn. Ea staunt, daß da Freind vöia Schwestan u fünf Bröida håut: „Sua v(ül Gschwista! Sogh amål, håbts Ees an eighana Sturch?"
A hübscha Dompteuse schmåtzt mi'n Tigha u röift ins Publikum: „Wer traut si as Nåuchmåchn?" – A gunga Mua schreit zruck: „Ich! Owa schickn Sa erscht dees Vöich naus!"
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