## Liebe Landsleute!
Nun ist es also soweit: Vor Euch liegt, eingebunden in den „Elbogener Heimatbrief" Nr. 6, unser „Schlaggenwalder Heimatbrief" vom Monat Dezember 2014; er ist, wie angekündigt, der letzte in der bisher gewohnten, eigenständigen Form.
Das neue Jahr beginnt mit der ersten Ausgabe des vereinigten „Falkenauer/Elbogener Heimatbriefes" und umfaßt die Monate Jänner und Feber 2015. Diese Einheit bedeutet für den Leserkreis noch einige Jahre weiteres Bestehen. Wollen wir hoffen, daß auch diese Aktion gelingt!
Es ist beabsichtigt, daß wir aus dem Kirchsprengel Schlaggenwald nach nunmehr 22jähriger Zugehörigkeit zum EHB auch künftig dort als eigener Abschnitt und mit geringerem Umfang präsent bleiben, um die Verbindung mit den Landsleuten aufrechtzuerhalten.
Die Zahl der Bezieher unseres Heimatbriefes ist inzwischen kleiner geworden. Es gab einmal Zeiten, da lag sie bei etwa 700. Nun mag sie noch bei knapp hundert anzusetzen sein. Die Gründe dafür sind allen bekannt. Viele, sehr viele Heimatfreunde haben uns schon für immer verlassen. Es ist absehbar, daß die von den Vertreibern erwartete „biologische Lösung" des Problems mit uns, den vor fast 70 Jahren vertriebenen Sudetendeutschen und den wenigen noch Verbliebenen aus der Erlebnisgeneration, langsam näherrückt.
Den Besitzern unseres Heimatbuches, aufgelegt im Jahre 1991, wird empfohlen, auf Seite 415 (Mitte) Ergänzungen anzubringen: Nach dem Text „mit der gleichen Hingabe fortsetzte." anfügen: Es erschienen die Ausgaben Nr. 123 bis 189. Ferner nach dem Wortlaut „Verbindung zu den Landsleuten dient." einfügen: Bis Ende 1992 erschienen davon die Folgen 1 bis 9.
Diese beiden Zusätze ließen sich noch ergänzen: Ab 1993 schlossen wir uns dem „Elbogener Heimatbrief" an. Im Zeitraum bis Ende 2014 wurden noch weitere 132 Folgen des Heimatbriefes mit weit über 300 Beiträgen geschichtlicher, heimatkundlicher und unterhaltsamer Art, an die 400 Bilder (Fotos), mehr als 200 Gedichte sowie eine Vielzahl familiärer Nachrichten veröffentlicht. Sie haben den heimatlichen Horizont beachtlich erweitert und das kulturelle Spektrum bereichert.
Am 15. Juni 1949 gab Lm. Oskar Otto den ersten Heimatbrief heraus. Ihm folgten weitere 338 Ausgaben – eine Bilanz, auf die wir stolz sein können! Unser „Heimatbote" wird heuer 65 Jahre alt – ein Jubiläum!
Auf die Kardinalfrage, wer ihn nun weiterführt, blieben leider die Antworten aus.
Dem Rück- und Ausblick auf den Werdegang unseres Heimatbriefes folgt mein gutgemeinter Rat: Wer zur Weihnachtszeit auch Stunden der Muße findet und sie gut nutzen möchte, der nehme unser geschätztes Heimatbuch zur Hand und vertiefe sich ab Seite 267 in das vertraute Brauchtum daheim. Wie groß war doch damals die Vorfreude auf das Weihnachtsfest!
Ich wünsche Euch allen eine besinnliche Adventszeit und ein frohes, gesegnetes Christfest, für das kommende Jahr Gesundheit und Wohlergehen.
Es grüßt Euch herzlich Euer Landsmann Franz Pöttig
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## Herzlicher Weihnachtsgruß aus Auerbach i.d.Opf.
Das Jahr 2014, in dem wir das Jubiläum der Erhebung zur Stadt vor 700 Jahren feiern konnten, neigt sich seinem Ende zu. Ihr Heimatbrief berichtete darüber und hob die Teilnahme einer, wenn auch kleinen Gruppe Ihrer Landsleute am Festzug lobend hervor. Wir Auerbacher haben uns über dieses Zeichen der Verbundenheit sehr gefreut! Und wenn man die Statistik bemühen will, ergibt sich Erstaunliches: In den mehr als 60 Jahren – von 1952 bis 2013 – fanden bei uns 38 Ihrer Heimattreffen statt! Die Freude des Wiedersehens mit Verwandten, Freunden, Bekannten und ehemaligen Nachbarn, oftmals erst wieder nach langer Zeit, überwog bei weitem die Mühen der manchmal weiten Anreise zur Patenstadt.
Mit großem Bedauern müssen wir alle zur Kenntnis nehmen, daß hohes Alter und gesundheitliche Beschwerden nunmehr die Reisefähigkeit einschränken. Wir haben dafür Verständnis.
Im Namen der Patenstadt wünsche ich Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr 2015.
Ihr Joachim Neuß,
Erster Bürgermeister
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