Schlaggenwälder Heimatbrief — prosinec 2009 / leden 2010
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Chebský den (Egerlandtag) 2009

[obr] Die Heimatfreunde v.l.: Hilde Kadesch (Wirlitsch), Anna Oertl (Rippl), Marianne Lugner (Turba), Franz Pöttig, Annemarie Pöttig, Werner Oertl.

Teilnehmer der Veranstaltung wollten doch miteinander plaudern. Ist denn Musik nur dann schön, wenn sie laut ist?
Im Laufe des Nachmittags lichteten sich die Reihen. Man ließ die Begegnungen dieses Egerlandtages noch einmal Revue passieren, freute sich über ein unverhofftes Wiedersehen mit Freunden und Bekannten von daheim und begab sich nachdenklich auf einen oft weiten Rückweg. Der „Heimweg" wäre für viele kürzer gewesen!
Im übrigen fand der Egerlandtag mit etwa tausend Teilnehmern (am Sonntag), soweit bekannt, in der überregionalen Berichterstattung keine Erwähnung. Verabredet oder zufällig – Heimatfreunde trafen sich auch beim Egerlandtag: Für die Eheleute Rudi und Erna Dörfl, Werner und Anna Oertl, Franz und Annemarie Pöttig, für Hilde Kadesch (Wirlitsch) und Marianne Lugner (Turba) gab es, diesmal vor dem eindrucksvollen, künstlerisch gestalteten Egerlandbrunnen, erneut ein frohes Wiedersehen.

Zimní nálada

## Winterstimmung
[obr] Schlaggenwald, Bahnviadukt Obere Gasse.

Schneematsch liegt auf der Ortsverbindungsstraße nach Schönfeld, aus dem die weißen Begrenzungssteine herausragen. Der Blick geht zurück auf einen Teil der Oberen Gasse und der „Tröib". Der Korbberg in der rechten Bildhälfte im Hintergrund trennt die beiden Ortsteile von der benachbarten Seifertsgrün. Mächtig spannen sich die Viaduktbögen der Bahnlinie nach Leßnitz und Schönwehr. Sie führt (zur Rechten außerhalb des Fotos) gleich in einen Tunnel (wir pflegten „ein Tunell" zu sagen), dem sich eine Bahnbrücke gleicher Bauart anschloß, die den Taleinschnitt der Seifertsgrün überspannte. Wir erkennen noch die früheren A-Masten der Strom- bzw. Telefonleitungen mit ihren weißen Isolatoren. Es war einmal ... Lm. Heinrich Fischer stellte das Foto zur Verfügung.

Toulka

## Der Streifzug
durch unsere alte Bergstadt endet nun mit drei weiteren Bildern.

[obr] Hauptstraße mit ehemaliger Lederfabrik Roßmeissl.

Wir schauen von der oberen Bahnhofstraße, kurz vor der Kurve zum Bahnhofhotel, auf die Hauptstraße hinab. Im Vordergrund steht (vmtl.) das ehemalige Haus Nr. 345 (Emanuel Kreis) in renoviertem Zustand. Gegenüber befindet sich die frühere Lederfabrik Franz Roßmeissl, in der heute andere Industrieprodukte hergestellt werden. Auch diese Fabrikanlage präsentiert sich in ansprechendem Äußeren. Dahinter bestimmt dichter Bestand an Laubbäumen das Bild in Richtung Seifertsgrün bzw. Auf der Donner. Im Hintergrund links duckt sich die Dechantei hinter Bäumen, daneben schaut der Kirchturm der St.-Georgs-Kirche hervor, am oberen Bildrand ragen Reihen hoher Nadelbäume auf. Der üppige Baumbestand im gesamten Stadtgebiet verändert erheblich das uns gewohnte Ortsbild.

[obr] Hauptstraße mit Oberen Graben.

Der Blick fällt auf die rechts der Hauptstraße liegende Häuserzeile mit den Anwesen Nr. 347 bis 352 (in etwa), frühere Besitzer Wirlitsch, Lochner, Bachmann, Borkenstein, Herzog. Hinter dem Geländer an der linken Straßenseite – früher säumte eine stabile Mauer das Bachbett – verbirgt sich „die Flout". Noch immer führt der Weg vom Ortsteil Oberer Graben (Bildmitte) nach links zur Donner, nach rechts zur Oberen Gasse. Auffällig auch hier der dichte Baumbestand, der in vielen Bereichen bis an die Stadt heranreicht. Standort des Betrachters ist wieder die obere Bahnhofstraße.
In der Kurve der breiten Hauptstraße im Bereich der Oberen Gasse zweigt – im Foto links unten – die obere Bahnhofstraße ab. Am linken Bildrand steht Haus Nr. 353 (Tschamler). Auch hier ist die frühere Mauer entlang des Flutbaches durch Geländer ersetzt. Die Brücke über den Bach beim Haus Nr. 356 (Hahn) stellt eine Verbindung zum Oberen Graben her, an dessen

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