Schlaggenwälder Heimatbrief — říjen / listopad 2009
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„...cizí chvála září"

## „... fremdes Lob blinkt"
Eine treue Leserin bringt ihre Freude zum Ausdruck,
daß es unseren Heimatbrief noch immer gibt, und schreibt:
Seit langem schon, jahrein, jahraus,
kommt uns der Heimatbrief ins Haus.
Kaum hab' den Postmann ich geseh'n,
da laß ich alles lieg'n und steh'n.
Zum Briefkasten gleich eile ich –
und dann versinkt die Welt um mich.
Was dem Gedächtnis längst entschwand,
im Heimatblatt ich wieder fand,
manchen längst vergess'nen Flecken
konnte wieder ich entdecken.
Und einmal im vergang'nen Jahr
ein Bild von mir zu sehen war,
wo ich als Kind im weißen Kleide
an Fronleichnam Blumen streute.
Die gediegenen Berichte,
Bilder, Sagen und Gedichte!
Zeitgescheh'n von einst und heute
immer wieder mich erfreute.
„Danke" möcht' ich jenen sagen,
die Jahrzehnte beigetragen,
den Heimatboten zu gestalten,
das Band zur Heimat zu erhalten.
Ein Lob gebührt Euch immerdar!
Macht weiter so noch manches Jahr!

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Sdělení

## Mitteilungen
Gute Wünsche! Landsleute und der Heimatbrief wünschen unserem Paten und Freund, dem Bürgermeister Helmut Ott, von Herzen Genesung und alles Gute!

Heimatmuseum. Die Patenstadt Auerbach i.d.Opf. hat am unteren Markt ein Gebäude für ein Stadtmuseum erworben, in dem auch ein Teil des Inventars unserer Heimatstube – im ehemaligen Bahnhof – aufgenommen wird.

Kirchturm. Der Kirchturm der St.-Georgs-Kirche in Schlaggenwald (Horní Slavkov) ist für Besucher zugänglich, allerdings nur am Samstag und Sonntag von 13.00 bis 16.30 Uhr. Ansonsten ist der Aufgang geschlossen.
Eine Wärterin kassiert pro Person 10 Kc. Der Wechselkurs – Stand August 2009 – beträgt für den Euro 25/26 Kc.

Buch gesucht. Wer veräußert das Buch „Elbogen im Egerland", herausgegeben vom Helmut Preußler Verlag im Jahre 1988, ISBN 3-925362-51-7? Angebote an den Heimatbrief unter Tel.: 08 81 / 32 66.

Zuwendungen für den Heimatbrief. Mit der Auflösung des Heimat- und Geschichtsvereins e.V. zum 1.1.2009 ist auch die Unterstützung unseres Heimatbriefes entfallen. Zu seiner Erhaltung und Gestaltung werden Spenden erbeten: Konto 300 449 903 bei der Sparda-Bank München, BLZ 700 905 00, Empfänger: Franz Pöttig, Weilheim i. OB, Zweck: Spende für den Heimatbrief. Vielen Dank im voraus!

Einsendeschluß für alle Beiträge und Nachrichten für den nächsten Schlaggenwalder Heimatbrief (6/2009, Dez./Jan.) ist der 20.10.2009.

Schriftleiter: Franz Pöttig, Eichtweide 47,
82362 Weilheim i. OB, Tel.: 08 81 / 32 66

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Recept proti stárnutí

## Rezept gegen das Altern
„Jugend ist nicht ausschließlich ein Lebensalter,
sondern auch ein Zustand des Gemüts.
Sie ist nicht Verdienst, sondern Gewinn.
Sie ist ein Grad des Willens,
eine Qualität der Phantasie,
eine Kraft der Zuversicht.

Niemand wird dadurch alt,
daß er bloß eine Anzahl von Jahren lebt.
Die Menschen werden nur dadurch alt,
daß sie ihren Idealen untreu werden,
hoffnungslos sind und ihre Lebensfreude verlieren.
Man ist so jung wie sein Glaube –
so alt wie seine Zweifel,
so jung wie sein Selbstvertrauen –
so alt wie seine Furcht,
so jung wie seine Hoffnung –
so alt wie seine Verzweiflung.

Im Innern eines jeden Herzens
befindet sich ein Impuls:
Solange Botschaften von Schönheit,
Hoffnung, Frohsinn
und Mut gesendet werden, ist man jung. –
Wenn es aber Botschaften der
Niedergeschlagenheit sind
und das Herz bedeckt ist vom
Schnee des Pessimismus
und vom Eis des Zynismus,
dann – und nur dann – ist man alt geworden."

Autor unbekannt

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Věrným mrtvým

## Den treuen Toten
All ihr Gefallenen der Schlachten,
ihr, hinterm Stacheldrahtgehege
Erloschenen, ihr Umgebrachten
und ihr Zertretenen am Wege!

All ihr Verbrannten und Zerfetzten
vom Bombenhagel Übergossen,
vom Haß bis in den Tod gehetzten,
ihr heimwehkranken Heimatlosen!

Und ihr, die einsam sich verblutet
am Rand des Pols, im Sand der Wüsten,
von Ozeanen überflutet,
ihr Namenlosen, ihr Vermißten
aus allen Weltkriegsstahlgewittern,
ihr treuen Toten aller Zonen!
Betrauert von so vielen Müttern
mit unsichtbaren Dornenkronen,
die sich um ihre Stirnen rankten
in vielen kummervollen Nächten,
da sie um euer Leben bangten
mit tausend Ängsten in Gefechten.
Beweint von Vätern, Kindern, Frauen,
die euer Bild im Herzen tragen,
oft heimlich noch ins Weite schauen.
Vielleicht läßt Gott ein Wunder tagen.

Ach, voller Unfried und Gefahren
sind uns're Tage noch hienieden.
Die Menschen sind noch wie sie waren.
Doch ihr, ihr schlummert jetzt in Frieden –
wer ihr auch immer ward und wessen,
ruht aus in Gott und unvergessen! –

Nun wand're heimwärts Gedenken,
wo heut der Liebe Blumen fehlen.
Der Herbst wird welke Blätter schenken
für uns'rer Heimat Allerseelen,
und Krähenschwärme werden streichen
hin über all die Gräberreihen! –
Der Haß wird stumm vorüberschleichen,
als wie an öden Wüsteneien.
Nur einer ragt noch aus den stillen
einsamen Hügeln weltverlassen.
Der sich einst um der Liebe willen
für uns ans Kreuz hat schlagen lassen.

Andreas Höfer

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