Schlaggenwälder Heimatbrief — říjen / listopad 2009
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Krajanské setkání 2009

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sich zu einer kleinen Plauderei zu uns an den Tisch. Die frohe Runde hielt auch am Abend beim Bürgerfest an, zumal die Wirtsleute der „Hohen Tanne" ebenfalls am Festgeschehen teilnehmen wollten und niemand von uns dort übernachtete.
Am Sonntag fanden wir uns nach dem Kirchgang zur Andacht an der Totengedenkstätte für die Heimatvertriebenen am Friedhof ein. Der Besuch der Heimatstube mußte auch dieses Mal wegen baulicher Veränderungen unterbleiben. Mit einem gemeinsamen Mittagessen wieder in der „Hohen Tanne" endete bei munterer Plauderei unser diesjähriges Treffen in der Patenstadt.
Der Kreis der Teilnehmer unserer Treffen wird immer kleiner. Diese Tatsache ist zu bedauern, aber nicht zu ändern. Wir kennen die Gründe und müssen damit leben. Trotz allem: Wir waren auch in diesem Jahr zugegen, und unser Kommen fand mehr als einmal gebührende Anerkennung. Wir wollen nicht vergessen, daß eine große Anzahl von Heimatfreunden, denen es trotz guten Willens nicht möglich ist anzureisen, weiter zu uns steht und in Gedanken und mit ganzem Herzen dabei ist!

Toulka

## Der Streifzug
durch unsere alte Bergstadt führt uns entlang der „Flout" zum Füßlplatz.

[obr] Von links kommt die neue Hauptstraße (s. Bild 1), die weiter zur Oberen Gasse führt. Unmittelbar dahinter mündet die alte Hauptstraße ein. Gegenüber zweigt der Weg in die Seifertsgrün ab, das markante Seidl-Haus grüßt in Bildmitte. Die Straße zum Betrachter führt zum Zehentplatz in Richtung Bahnhof und zur ehemaligen Volksschule (s. Bild 3). Auf der rechten Brüstung der „Floutbruck" steht die Statue des hl. Nepomuk, die sich vorher am Malzmühlendamm befand, der einplaniert wurde.

[obr] Nach der Bachbrücke beim Eisenwaren-Winter gabelt sich die neue Straße. Die vorfahrtberechtigte Hauptstraße verläuft jetzt rechts der „Flout", durchschneidet das „freie" Areal der früheren Anwesen Kühnhackl, Ubl und Dietrich (und erreicht bei der Auffahrt zur Seifertsgrün wieder die alte Trasse Richtung Obere Gasse, s. Bild 2).
Anm.: Der Fotograf steht mit dem Rücken „zum anderen Ast" der neuen Straße, die über den Füßl- und Zehentplatz zur neuen Siedlung

führt (s. Bild 3). Die meisten Häuser im nahen Umfeld mußten dieser Trassierung weichen.
Die Häuserfront an der alten Hauptstraße gegenüber ist uns noch vertraut: Links zwei Neubauten (Nr. 213, 212 ehem. Sparkasse, Drogerie Köppl), daneben Schröck-Haus (Nr. 211, heute Museum), Pflughaus (Nr. 497), Pröckl-Haus (Nr. 210), Haus von Josef Häuser (Nr. 209). Auffällig für Monat August sind die fast kahlen hohen Bäume, die schon in unseren Tagen am Flutbach standen.

[obr] Oberhalb des Zehentplatzes zeigen sich die Volks- und Bürgerschule (Boumschool) und der Gassenbrunnen, der kein Wasser führt, in ansprechendem Zustand. Die Straße – am linken unteren Bildrand – zieht sich hinauf in die neue Siedlung. Fotos: Irena u. Klaus Scharnagl

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V hlubokém lese...

## Im tiefen Tann ...
[obr] (bez popisku) (velký žulový balvan v lesním houští)

liegt im Dickicht des Silberbachgrundes neben kleineren ein großer, wuchtiger Granitstein. Er ist eigenartig geformt und verrät noch eine gewisse handwerkliche Bearbeitung. Von Moos überzogen, sind auf der Oberseite noch deutlich Vertiefungen erkennbar. Es soll sich um den zentralen Gedenkstein der ehemaligen Waldandacht handeln, an dessen Frontseite Votivtafeln eingefügt waren. Aufnahme: August 2008.

[obr] Das Bild zeigt die gepflegte, schmucke Anlage, die zu unserer Zeit ein beliebtes Ziel von Spaziergängen und Wanderungen war. Die im hellen Quarzsand spielerisch sprudelnden Springquellen sind längst versiegt, die Stätte von Ruhe und Erholung ist verschüttet.

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