Schlaggenwälder Heimatbrief — červen / červenec 2008
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Ebmet

Ich könnte noch vieles erzählen, das in meiner Erinnerung lebt und immer da sein wird.
Jahre später fuhren wir mit dem Fahrrad zum Baden, schnell mal nach der Arbeit. Aber es war nicht mehr die schöne, unbeschwerte Kinderzeit. Leistungsdruck und Streß machten sich schon damals breit und begleiteten uns weiter durch die Zeit. Schlimmeres trat noch hinzu, es kamen Krieg und Vertreibung. Danach war, fern der vertrauten Heimat, harte Arbeit zu leisten – bis zum ersehnten Ruhestand.
Von da an aber sollten wir wieder die Zeit haben, zu uns selber zu finden und alles Schöne auf der Welt nochmals, wie ein Kind, erleben, schätzen und genießen. Es muß durchaus nichts Großartiges sein!
Erich Kästner schrieb einmal: „Laßt Euch die Kindheit nicht austreiben. Nur wer erwachsen wird und Kind bleibt, ist ein Mensch!"
Eure Heimatfreundin
Hilde Rippl aus der Zech

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V staré vlasti

## In der alten Heimat
[obr] Unsere Lmn. Hilde Kadesch (Wirlitsch) ruht sich am unteren Marktplatz vor der Statue des hl. Florian ein wenig aus. Die alten Kastanienbäume – es sind nur noch zwei übrig – spenden angenehmen Schatten. Im Durchblick ist ein Teil der Häuser auf der Rathausseite und das frühere Hotel „Zum roten Ochsen" zu sehen; sie werden von Laubbäumen am Galgenberg überragt. Die Aufnahme entstand im Mai 2007. Heimatfreundin Hilde stellte sie uns zur Verfügung.

V staré vlasti

## In der alten Heimat
[obr] Unsere Lmn. Hilde Kadesch (Wirlitsch) ruht sich am unteren Marktplatz vor der Statue des hl. Florian ein wenig aus. Die alten Kastanienbäume – es sind nur noch zwei übrig – spenden angenehmen Schatten. Im Durchblick ist ein Teil der Häuser auf der Rathausseite und das frühere Hotel „Zum roten Ochsen" zu sehen; sie werden von Laubbäumen am Galgenberg überragt. Die Aufnahme entstand im Mai 2007. Heimatfreundin Hilde stellte sie uns zur Verfügung.

Demontáž

## Demontage
Die Landsleute Reinhard und Gabriele Herrling haben uns über ihre Reiseeindrücke von der alten Heimat im Spätsommer 2007 im Heimatbrief Nr. 1/2008 berichtet und diese mit mehreren Bildern ergänzt.

[obr] (bez popisku) (průjezd polní cesty pod bývalou železniční tratí v Zechu)

Ein weiteres Foto von ihnen zeigt einen Fahrwegdurchlaß in der Zech unter der Bahnlinie Schlaggenwald-Elbogen, die seit den neunziger Jahren stillgelegt ist. Stahlträger und Eichenschwellen sind noch vorhanden, aber die Schienen fehlen. Wer war da bei der Demontage zugange?
Die „Sudetenpost, Linz" berichtet in ihrer Ausgabe Nr. 5/2008, daß auf einer stillgelegten Bahnstrecke bei Eger (Cheb) in Westböhmen um die Jahreswende eine ganze Eisenbahnbrücke gestohlen worden ist. Ein Polizeisprecher: „Vom 5. Dezember bis zum 11. Jänner hat ein unbekannter Täter eine vier(?) Tonnen schwere Bahnbrücke entwendet".
Es sei wahrscheinlich, daß die Brücke in einer Schrottsammelstelle gelandet sei. Im Kreis Eger kommen Metalldiebstähle häufig vor, so die Polizei.
Wie man sieht, hat die landläufige Meinung „Gestohlen wird, was nicht niet- und nagelfest ist" auch keine Gültigkeit mehr.
F.P.

„Seznam vagonu"

## „Waggonliste"
Wie schon im Heimatbrief Folge 2/2008 erwähnt, ist es u.a. auch für die Vertriebenen aus dem ehemaligen Kreis Elbogen a.d.

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