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eine Länge von 539 Klafter in einer 8 stündigen Schicht 3 Mal und fahren ab im Gedinge, berechnet pr. Hund auf 9,5 xr. Die Häuer stehen theils in Schichtlohn zu 31 Nkr. und im Gedinge zu 12-18 fl. beim Aufschluß und zu 5-15 fl. bei der Erzgewinnung
Die Aufbereitung.
Zur Aufbereitung der Pochgänge ist im Thale in der Nähe des [?]stollenmundloches ein neues Aufbereitungsgebäude gebaut, welches in einer Abtheilung 4 Stoßherde, in einer zweiten ein Pochwerk mit 15 Eisen und ein Zerquetschwerk[?] und in der dritten eine Reibzillerwäsche[?] und eine Scheidebank enthält. Da in diesen Räumen noch Platz ist, so war man aber beschäftigt noch eine Waschtrommel und drei hydraulische Setzmaschinen zu bauen.
Das aus der Grube kommende ungeschiedene Erz wird sofort auf die Reibzillerwäsche[?], welche ich im Folgenden näher beschreiben werde aufgegeben. Sie besteht aus einem 60' langen, 1'6" hohen und 2' im Lichten breiten Gerinne A, welches zu beiden langen Seiten von 3" starken Brettern a, aus Pfosten gefertigt, umgeben und unter einen Winkel von 1½ Grad gegen den Horizont geneigt ist. Dieses
Gerinne liegt nun auf einem Unterbau fest auf, welcher gebildet wird von schräg liegenden Langschwellen AB, den darüber liegenden Querschwellen C und den auf diesen aufgezogenen Säulen D, welche von der hintersten Höhe bis zu vorderster Tiefe des Gerinnes über dem Sohlboden allmählig an Höhe abnehmen, so daß die auf denselben aufliegenden Schwellen Eᵇ[?] mit ihren Querschäften[?] der auf diesen ruhenden Gerinne die erforderliche Neigung und die nöthige solide Unterlage verschaffen. Die hinterste senkrechte Säule ist 6¼' hoch und die vorderste 15" inclusive der Querschwelle. Der Abstand der zwischen liegenden Säulen ist nicht regelmäßig und schwankt zwischen 2' und 2' 9", was übrigens die Zeichnung, die genau nach dem Maaßstab gezeichnet ist, für jeden speciellen Fall deutlich nachweist. Das Gerinne ist bei 9' 1½" horizontaler Länge, von der hintern obern Begränzungswand an gerechnet, in 6 schräge Stufen getheilt, welche durch 6 ihrer Höhe nach verschiedene Stäbe[?] gebildet werden. Jede dieser Stufen wird nach der vordern Seite zu von einer hölzernen Scheidewand E[?] begrenzt, welche auf der einen Seite bis an einen Rand des Gerinnes reicht und mit dem andern Ende ein Stück über die gegenüberliegende Wand hinausreicht. Was die Stellung dieser Scheidewand betrifft, so steht sie nicht rechtwinklig gegen die Längsaxen[?] des Gerinnes, sondern unter einem stumpfen Winkel, welches einen später zu erwähnenden Vortheil gewährt. Vor[?] jeder Stufe herum geht noch eine Gasse durch, indem die Wand an jeder betreffenden Stelle zu diesem Zwecke ausgeschnitten ist und zwar bildet die eine Seitenwand dieser Gasse jenes über das Gerinne etwas vorstehend Ende der Scheidewand E[?], und die andere
ein besonders dazu eingesetztes Brette c. Die Siebe selbst reichen aber nicht ganz bis an die Scheidewand, sondern es bleibt das Stück von der Breite der Gosse hindurch bis zur gegenüberliegenden Wand hinüber freie Räume, also auch Durchlässe, welcher Theil größerer Dauer[?] wegen mit Zinkblech beschlagen wird. Oberhalb der obersten 4 Siebe ist der noch übrige schräge Theil des Bodens mit Zinkplatten; daselbst und oberhalb der untern feinern Siebe ist er mit Holzplatten überdeckt, welche mit Eisenblech beschlagen sind, weil die feinern Körner[?] beim directen[?] Auffallen weniger Schaden verursachen.
Auf der einen Seite des Gerinnes, 2'9" über dem Fußboden, ist eine 16'11" lange u. 4' breite Setzbühne F angebracht, welche ihrer Breite nach durch die Scheidewände c in 5 Abtheilungen getheilt ist, von denen also eine jede einem der 5 nächsten Siebe entspricht. Vor jeder dieser Abtheilung steht ferner auf ein Scheuerschirm[?]. Die einzelnen Setzbühnen haben eine Breite von 3'2" und 3'3".
Auf der entgegengesetzten Seite ist eine zweite Bühne G bei
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