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an der innern Schwellenfläche in Abständen von 3 zu 3' einzuschneiden, um durch Biegen den stumpfen Winkel von 178½° zu erhalten, den die 3' langen Schienen einer Curve von 20° Durchmesser mit einander bilden. Diese Biegsamkeit ist hinreichend, um die Langschwelle nach Bedarf zu biegen. Die Spurweite der Schienbahn ist 31¾" und die Gleisweite in gerader Bahn 32½".
Man gebraucht nun zur Förderung zwei verschiedene Arten von Förderwagen, welche sich nach ihrer Construction unterscheiden lassen, und zwar richtet man sich hierbei darnach, ob mit ihnen Berge oder Erze gefördert werden sollen. Bei der Bergförderung geht man von dem Princip aus, dass es vortheilhafter ist, theils des leichten Ausstürzens wegen, theils für die Bildung der Halde selbst, wenn gleichmäßig zu beiden Seiten der Schienbahnstrecke die Fördermasse vertheilt und diese nicht auf einen Punkt vor dem Wagen ausgeschüttet wird. Das Schwellenwerk der Bahn selbst kann später leicht verlegt werden. Zum[?] Erhöhen[?] hiervon wird dann geschehen können, wenn man Haldensturz genug hat und mittelst Sturzbrettern[?] die Berge über die Halde hinunter gefördert werden. Um aber ein gleichförmiges Aufstürzen der Halde zu bewirken, mit einem bequemen Ausstürzen verbunden, ohne aber den Umfang derselben zu vergrößern, sind nun die hierzu erforderlichen Hunde so eingerichtet, dass die beiden langen Seitenwände des Kastens[?] aufgeklappt werden können, so dass die Masse zu beiden Seiten herausrollt.
Die andere Art von Wagen dient zur Förderung des Erzes und diese sind, da man in eine Rolle fördert, um
[obr] Taf. III. Fig. 1a und 1b.
zum Vorwärtsbewegen eingerichtet, deren nähere Construction wir auch später noch ansehen werden.
Die Wagen erster Art sind folgender Maaßen gebaut:
Der Kasten A besteht aus 1¼" starken Pfosten und ist im Lichten 4' 6" lang, 2' hoch und 25" breit. Derselbe ist auf einem [?] nach beiden langen Seiten schräg abfallenden Boden a befestigt, welcher bis über die Räder von demselben aus vorsteht und somit für sie beim Aufschieben[?] als Schutz gegen Schmutz dient, welcher zwischen die Wagen fallen könnte. Dieser Boden bildet daher im Kasten einen Sattel, welcher 20 ¾"[?] von der oberen Kante tiefer liegt. Er wird ferner getragen von 3 auf den stumpfen Winkel des Bodens geschnittenen 3" breiten Querhölzern B, von denen die beiden ersten 21¼" und die beiden andern 24½" von Mitte zu Mitte von einander entfernt sind und welche wieder auf zwei 8" hohen Längshölzern C, die eine Entfernung von 22¼" haben von einander haben[?] aufliegen, deren Stützpunkte selbst die Achsen sind.
Diese Längshölzer ragen auf der hintern Seite des Wagens ein Stück hervor, um zu verhindern, daß, wenn mehrere Wagen [über gestrichenem „Hunde"] hinter einander gestoßen werden, die zwischen denselben gehenden Stößer gequetscht werden können.
An denselben Hölzern sind nun die Achsen der Räder, welche beide Stücke aus Eisen sind, mittelst gewöhnlicher Schrauben befestigt. Die Räder sind wie die gewöhnlichen Schubkarrenräder construirt, indem der Radkranz[?] nach außen eine kleine Abschrägung erhält, die man der Kürze[?] halb[?], damit nicht der Kranz auf seiner ganzen Höhe an den Schienen anstreift und damit dadurch der
[obr] Taf. III. Fig. II a, II b, II c, II d, II e
Wagen möglichst von den Schienen nach innen gedrängt wird und sich nicht so leicht Schmutz ansetzen kann.
Der Zug d. h. das Verhältniß der Radbreite zur Abschrägung [nadepsáno nad škrtnutým „Radhöhe"] ist 5 : 1.
Um nun ausschlagen[?] zu können ist jede lange Seitenwand bei einer Tiefe von 6" von der oberen Kante um ein Charnier drehbar, so daß sie nach oben aufgeklappt werden kann, in welcher Stellung sie dann von einem Haken b so lange erhalten wird, bis der Wagen leer ist. Durch je 2 an beiden kurzen Seiten angebrachten Klinken c können diese Thüren wieder fest verschlossen werden. Der andere Theil besteht aus einem 1¼" starken, 4' im Lichten langen, 18" breiten und 28" hohen Kasten A mit ebenen Boden, welcher auf einem Eisenstab aufliegt, dessen beide Enden a sich in einem Zapfenlager b drehen können um dem[?] folglich der ganze Kasten gekippt werden kann. Dieser Zapfen liegt 8" von der vorderen Achsenlinie und 15½" von der hinteren Achsenlinie entfernt die beiden Zapfenlager sind auf 2 Langhölzern B gestellt, welche wieder 22¼" weit auseinander liegen und ihre Unterstützung in den beiden Radaxen finden. Unter sich sind die Langhölzer wieder durch 2 Querriegel C u. C₁ verbunden, von denen der rechte dazu dient, um dem Kasten außer in dem Zapfen eine hintere[?] Unterlagerung zu verschaffen; auf diesem ist mittelst eines Ringes ein Eisenstab e befestigt, welcher mit seinem, mit einem Haken versehenen Ende in ein Loch gesteckt werden kann, um das Kippen des Kastens während der Förderung zu verhindern.
Der zweite Riegel C₁ hat den Zweck, den Kasten beim
den Bügeln[?] zu tragen, ihn auf sich aufliegen zu lassen, damit er nicht zu tief fallen kann, weshalb auch die obere Kante nach der Neigung, welche der Kasten beim Ausstürzen annehmen soll, abgeschrägt ist.
Außerdem dienen beide Bügel noch zur Anbringung der Bremsvorrichtung. Diese besteht darin, daß an der einen Seite d. Längsholzes ein Hebel mit dem Drehpunkt d angebracht ist, an dessen hintern, längern Arm ein Fußtritt e befestigt ist und mit dessen anderen Arm eine Stange f in Verbindung steht, welche das Bremsholz g umfaßt. Dieses wird dann noch von einem zweiten Eisenstab h[?] getragen, welcher in einem an c[?] angeschraubten Gelenk gedreht werden kann. Tritt nun der Arbeiter auf den Tritt e, so wird die Stange f angezogen und das Bremsholz an den Radkranz angedrückt. Die Feder x sucht stets das Bremsholz vom Rad zu entfernen, um nicht unnöthig schleifen zu können.
Behufs des Ausschüttens dieses Wagens ist die vordere Thür mittelst eines Gelenkes aufzuklappen. Zugehalten wird dieselbe durch einen um i drehbaren Fallhaken[?], welchen die Feder y stets angespannt hält
Die Räder und Achsen, sowie die Spur- und Gleisweite sind wie bei der vorigen Art.
Nach einer Untersuchung fand man, daß ein solcher Hund oder Wagen an Gußeisen 318 ℔, an abgedrehten Schmiedeisen 53 ℔ und sonstigen Schmiedearbeiten 112¾ ℔ und an Stahl 24 ℔ wiegt. Also im Ganzen:
das Eisengewicht desselben | 489 ℔
Gestell sammt Kasten | 146 „
Fußtritt und Bremsholz | 13 „
Summa | 648 ℔
[Linke Spaltenhälfte: nur schwacher Durchschlag/Abklatsch, nicht lesbar — [?]]
Hundgestell . . . . 648 ℔.
Ladung 14 c.f.[?] Berge à 70 ℔ . . 980 „
Gewicht des beladenen Hundes = 1628 Pfund.
Die Kostenberechnung deßgleichen[?] ist folgende:
| fl. | xr.
318 ℔ Gußeisen à 9 fl. pr. Ctr. . . | 28. | 37
53 ℔ Eisen à 16 fl. pr. Ctr. . . | 8. | 29
371 ℔ Holz[?] à 30 xr. C.M. pr. Ctr . . | 1. | 51.
Abdrehen der Achsen, Befestigung der Rad- | |
nabentheile[?] und Achsenmuttern und Aufpassen | |
der Achsen auf die Räder, 4 Maschinen- | |
schlosserschichten sammt 25 % Theuerungszulage | 5. | 52.
112 3/4 ℔ sonstige Wagenbestandtheile[?] und | |
der eigenen Werkstättschmiede[?] an Material | |
à ℔ 7 3/4 xr. . . . . | 14. | 34.
3/4 ℔ Stahl à 14 xr. . . . | — | 10.
an Arbeitslöhne für 113 1/2 ℔ à 9 xr. . . | 17. | 2.
fürs Aufschlagen . . . | 4. |
1 Stück dreizölliger Pfosten 2° lang 14" breit | 1. | 45.
1 „ 2 „ „ „ „ | 1. | 4.
3 „ 1 1/2 „ [?]bretter à 36 xr. | 1. | 48
Zimmerarbeit (5 Schichten) accordirt . | 2. | 48
Summa | 88 | —
bei Anwendung der gußeisernen Räder stellen sich die erste
Post[?] auf:
400 ℔ Räder sammt Ringen à Ctr 8 fl. 46 xr. | 35. | 4.
18 ℔ Lager à Ctr 8 fl. . . | 1. | 26
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