Zpráva z cesty po českých hornických revírech roku 1859
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Krásenská stoupa s prádlem a přístroj se špičatými korýtky (Spitzkastenapparat)

Aerarialpochwerk[?] verarbeitet und in dem nahe[?] gelegenen Wäschgebäude verwaschen. Das ganze Pochwerk besteht aus den 3 verschiedenen Gebäuden, welche am Gehänge des Thales, in welchem das Wäschgebäude steht, in gerader Linie aufsteigend terrassenförmig über einander liegen, indem sie durch Lutten mit einander communiciren, welche die Vorfallen[?] bilden. Außerdem vereinigt sich die abfließende Trübe von jedem Pochwerke in einem gemeinschaftlichen Canal, welcher in das Wäschgebäude, welches den tiefsten Stand hat, geleitet wird. Gepocht wird durch den Fall[?].

die von den Pochwerken abgehende Trübe gelangt aber nicht in eine Waschführung, sondern in den sogenannten Setzkastenapparat, welcher im Wäschgebäude steht und die Waschführung ersetzt. Er wurde von dem jetzigen K. K. Sectionsrath, Herrn Peter Rittinger, als er noch Pochwerksinspector zu Schemnitz war, erfunden. Aus dem theoretischen Gesichtspunkte betrachtet, ist diese Führung weit rationeller, als die der Grabenführung und zwar aus folgenden Gründen:

1, die Aquation[?] der Schlämme erfolgt langsamer und folglich besser.

2, Man erspart die Arbeitslöhne, welche erforderlich sind, um die in den Waschgerinnen abgesetzten Schlämme auf die die Herde zu schlagen

3, die Wäscharbeit auf den Herden ist leichter und vollkommener, weil die Schlämme weit besser mit dem

Wasser vermengt sind und unterbrochen[?] auf den Herd gelangen.

Diese theoretischen Vortheile sind durch ein mehrjährige[?] Betrieb in mehreren ungarischen Pochwerken, sowie durch die günstigen Resultate einer langen Versuchsreihe, die im Jahre 1850 auf dem Oberharz ausgeführt wurde, bestätigt worden.

Die Beschreibung des Spitzkastenapparates erlaube ich mir, nach Prüfung[?] desselben, aus der von Herrn Rittinger herausgegebenen Schrift „Der Spitzkastenapparat, Freiberg 1849" zu entlehnen und hier folgen zu lassen.

Leitet man die Pochtrübe durch eine Wasserrinne und giebt letzterer statt vertikaler Wände geneigte, die unten gegenseitig[?] nach einer Spitze zulaufen, in der sich eine kleine Öffnung befindet, so wird das Mehl, welches sich fast in der gleichartigen[?] Wasserrinnen an dem Boden aus der durchfliessenden Pochtrübe abgesetzt hätte, an den hinlänglich geneigten Seitenflächen allmählig herabgleiten und bei der untersten Verschlussöffnung mit einer kleinen Menge des Pochwassers[?] ausgemengt[?] heraustreten, während die übrige Pochtrübe oben abfliesst und der nächst folgenden auf diese Art gebauten Wasserrinnenabtheilung zuläuft. Die einzelnen auf einander folgenden Spitzkästen müssen nach ähnlichen Grundsätzen wie die Wasserrinnen an der Oberfläche zunehmen, um die Geschwindigkeit der durch sie fliessenden Pochtrübe stufenweise zu vermindern, damit auch die feinen Körner sich darin absetzen können.

Es ist hierbei sehr wesentlich[?], dass der Sand[?] und die Schlämme[?] nicht mit kleinen Holz- und Pochstücken vermengt sind, wie es so häufig der Fall ist. Herr Rittinger räth daher dafür, das trübe Wasser durch ein feines Sieb[?] gehen zu lassen

und damit sich derselbe[?] nicht verstopfe, setzt[?] er es[?] geneigt in die horizontale Ebene und bringt innerhalb desselben ein bewegliches Schaufelrädchen an, welches das Wasser gegen das Blech in angemessenen Zwischenräumen zurückstößt.

Da dieses allein aber nicht ausreichte und bei einer sehr kleinen Ausflußöffnung zu wenig Wasser und bei einer sehr großen Öffnung zu[?] durch die ziemlich bedeutende Druckhöhe des Wassers zu viel ausfließt, so hat man beide Schwierigkeiten dadurch beseitigt, daß man mit der unteren Ausflußöffnung von etwa 3/4" mittels

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