Hornictví v jáchymovském revíru a těžba cínu v Čechách
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Východní část Krušných hor a ostatní ložiska cínu v Čechách

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geologische Untersuchung durchgeführt. Aufgrund ihrer Ergebnisse (ein zu niedriger Metallgehalt der Roherze) wurden alle weiteren Arbeiten eingestellt.

Vernéřov u Aše

Die primäre Zinnlagerstätte Vernéřov ist eine der bedeutendsten Metallanreicherungen im tschechischen Fichtelgebirge. Sie ist an das Fichtelgebirgskristallin (Phyllite, Glimmerschiefer, Paragneise) und an Granit im Liegenden gebunden. Die Lagerstätte wird durch ein Netz von Gängen eines Pegmatits, besser gesagt durch ein Netz von spezifisch zusammengesetzen Erzgängen, gebildet (hohe Gehalte an Phosphor, Lithium, Beryllium u. a.), die durch einen Hauptgang mit einer Mächtigkeit von 50 bis 70 Zentimetern und durch einige kleinere Trümer mit einer Mächtigkeit von einigen Zentimetern repräsentiert werden. Das Gangnetz streicht in Richtung NO-SW und fällt steil mit 80 bis 85 Grad nach SO ein. Die Gänge setzen sich aus Quarz, Feldspat, Amblygonit (und anderen Phosphaten) und erzhaltigen Mineralen (Kassiterit, Stannin, Sphalerit u. a.) zusammen. Die Gesamtmächtigkeit der Gänge erreicht 10 bis 12 Meter bei einer horizontalen Erstreckung von etwa einem Kilometer.

Die Lagerstätte wurde im Mittelalter durch zahlreiche Gruben abgebaut, die in einer mehr als einen Kilometer langen Zone angeordnet waren. Archivalische Nachrichten und kartographische Unterlagen aus der Periode der mittelalterlichen Förderung fehlen ganz. Die Lagerstätte wurde (auch bergmännisch) in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts neu untersucht. Die Ergebnisse führten im Jahre 1958 zur Einstellung weiterer Arbeiten.

Kleinere Zinnvorkommen im Böhmischen Massiv

Außer dem oben zitierten Zinnvorkommen auf dem Gebiet der Tschechischen Republik gibt es eine Reihe kleinerer Gebiete, für die sich im Mittelalter eine begrenzte Förderung nachweisen läßt, die aber keine größere historische Bedeutung erreichten. Beispielsweise kann man für das Erzgebirge folgende Lokalitäten erwähnen: der Berg von Hora Svatého Šebestiána, Hora Svaté Kateřiny oder kleinere Fundorte in Ostböhmen und in Westmähren in der Umgebung von Nedvědice oder Jihlava.

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