Hornictví v jáchymovském revíru a těžba cínu v Čechách
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Východní část Krušných hor a ostatní ložiska cínu v Čechách

Der Lagerstätte wurde im Jahre 1378 entdeckt. Bis zum Jahre 1879 - und das ist eine Besonderheit - wurde von der Lagerstätte ausschließlich das Zinn abgebaut. Nachdem man im Jahre 1879 den Einsatz von Wolfram für die Legierung von Stahl beherrschte, wurde die Förderung erweitert. Später wurde auch an Glimmer, vor allem an Zinnwaldit gebundenes Lithium gewonnen. Die Förderung fand in der erwähnten Zeitspanne mit unterschiedlicher Intensität statt; sehr intensiv war sie dann vor allem während der beiden Weltkriege. Vom Jahre 1931 bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges wurde die Förderung aber unterbrochen. Nach 1945 (vor allem in den 60er bis 80er Jahren) wurde die Lagerstätte einer intensiven geologischen Untersuchung unterzogen, durch die erheblichen Vorräte an Greisenerzen nachgewiesen werden konnten, die jedoch verhältnismäßig niedrige Metallgehalte aufwiesen. Die Nutzung der Lagerstätte währte bis in die 90er Jahre des 20. Jahrhunderts, also bis zur definitiven Einstellung des Betriebes. In der Umgebung der Lagerstätte gibt es viele technische Denkmale, die an den Umfang der Förderung erinnern. Aus historischer Sicht hatte die Lagerstätte eine signifikante Bindung an die Zinnförderung im nahen Altenberg.

Die restlichen Zinnlagerstätten in Böhmen

Nové Město pod Smrkem

Die Lagerstätte befindet sich im Gebiet der Lausitzer Berge an der Grenze zu Polen. Die Umgebung der Lagerstätte wird durch eine Serie von Paraschiefern gebildet; vor allem aber von Phylliten, von Isergebirgs-Orthogneisen, von Riesengebirgs-Isergebirgs-Gneisen und von einer Reihe anderer Gesteine. Diese Serie hat eine große „schuppenförmige“ Struktur. Die vererzte Zone liegt diskordant in den Phylliten der Neustädtischen Zone und besteht aus dunklem Phyllit mit erzhaltigen Quarzgängen. Ihre gesamte streichende Länge auf tschechischem Gebiet beträgt wenigstens fünf Kilometer. Die eigentliche Erzlagerstätte besteht aus einem System winziger, langgestreckter Linsen mit einer Größe von 15 bis 100 Metern. Ihre Mächtigkeit liegt zwischen einem und acht Metern. Die Gehalte von Kassiterit sind sehr unterschiedlich.

Die Förderung in diesem Revier erfolgte bereits seit dem 16. Jahrhundert. Die ersten schriftlichen Erwähnungen stammen aus dem Jahre 1570. In den Jahren von 1580 bis 1653 wurde in einer Reihe von Orten in größerem Umfang gefördert: Rapická hora, Měděný vrch und in kleinerem Umfang auch auf dem Svinský vrch. Die letzte Grube war noch im Jahre 1791 in Betrieb; im 19. Jahrhundert war die Arbeit bereits eingestellt. Erst während des Zweiten Weltkrieges versuchte man, die Förderung wieder aufzunehmen, erzielte jedoch keine besonderen Ergebnisse. In den Jahren 1954 bis 1961 wurde eine umfassende

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