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erschlossen. Zur Weiterentwicklung kam es erst im Zweiten Weltkrieg durch die Errichtung einer neuen Aufbereitungsanlage und eines Förderungsbetriebes. Im Jahre 1957 wurden moderne Untersuchungen aufgenommen und nach deren Ende der Fundort definitiv aufgelassen. Im beschriebenen Gebiet sind eine Reihe von Pingen und vor allem Reste von Aufbereitungs- und Förderanlagen aus Eisenbeton zurückgeblieben.
Das Granitmassiv von Platten
Die Vererzung ist hier an feinkörnige Greisengranite des Massivs von Platten gebunden. Gewöhnlich handelt es sich um Gangzonen und parallele Greisenstreifen mit einer durchschnittlichen Mächtigkeit von Zentimetern, seltener von einem Meter oder darüber hinaus.
Der Beginn der Förderung wird in die 30er Jahre des 16. Jahrhunderts gesetzt, als dieses Gebiet zwischen Oberplatten und Gottesgab noch zu Sachsen gehörte. Im Jahre 1546 fiel das Gebiet an Böhmen, und bald danach kam es zu einer großen Blüte der Förderung. In den 80er Jahren des 16. Jahrhunderts waren hier schon 19 Hütten in Betrieb. Nach dem Dreißigjährigen Krieg hört die Förderung fast auf. Ende des 17. Jahrhunderts war es erforderlich, den Abbau auf der Plattener Höhe - wenngleich in sehr begrenzten Umfang - wieder aufzunehmen. Die Gruben wurden aber nach und nach aufgelassen, und in der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Förderung für immer eingestellt. Dieses Revier hatte eine Reihe von kleineren Bereichen, z. B. Mílov (Halmmeil), Rabenberg, Glücksburg, Potůčky (Breitenbach), Podlesí (Streitseifen), Hammerberg, Ziegenschlacht, Pískovec (Schwimmiger), Zottanberg, Luhy (Jungenhengst), Bludná (Irrgang), Jelení (Hirschberg), Konrád, Vlčí hora, Blatenský vrch (Plattenberg) u. a. Die Fördermengen von Eisen- und Manganerzen, weniger aber von Silbererzen, waren hier bedeutend. Herausragende Denkmäler, die an die mittelalterliche Förderung in diesem Gebiet erinnern, sind vor allem der Plattener Graben und die sogenannte Wolfspinge sowie eine Reihe weiterer Tagebaue und eingestürzter Orte und ein Stollen in „Greisengängen“. In der Umgebung sind auch zahlreiche Spuren von Goldwäsche nachzuweisen.
Erzgebiet Hřebečná
Hřebečná ist die am östlichsten gelegene Zinnerzlagerstätte vom Erzgebirgsteil des Karlsbader Granitplutons. Sie wird von vergreisten Erzlagen gebildet, die Mächtigkeiten von einem bis mehreren Metern, örtlich sogar mehr als 10 Meter erreichen. Sie streichen generell in Richtung NO-SW und fallen nach NW steil ein; bekannt sind auch Lagen mit W-O und N-S verlaufender Streichrichtung. An den Gangkreuzen der Vererzungen sind diese stark angereichert.
Die ersten Erwähnungen über die Förderung in diesem Gebiet stammen aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Dieser Fundort ist einer der wenigen
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