Hornictví v jáchymovském revíru a těžba cínu v Čechách
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Ložiska cínu v oblasti Slavkovského lesa

In den Vorfeldern von beiden Stöcken sind flache Granitausbrüche vorhanden, zum Teil reichhaltig mit Erz durchsetzt. Im Nordwesten ist das sogenannte Nordwest-Vorfeld, das Gebiet des sog. Janeček-Lagers. Im Südosten ist der sich erstreckende Ausbruch Gellnauer, der die Kernzone im System von Quarzadern im Mantel in Richtung Nordost-Südwest bildete.

Der Kontakt mit dem Mantel ist in Nordost und Südost steiler, während er in Nordwest und Südwest leicht seitwärts verläuft und fließend in die Oberfläche des autometamorphen Granits unter dem Gneismantel übergeht. Der Kontakt von den Stöcken zum Firstkristallin ist diskordant, meist scharf und von magmatischem Charakter. An vielen Stellen kam es zur Entstehung einer Einfassung des Randpegmatites - der sogenannte Stockscheider. In der Ausfüllung von beiden Stöcken gibt es trotz des unregelmäßigen Durchlaufs der Greisenkörper und der sehr verbreiteten jüngeren Veränderung, die ab und zu auch die alleinstehenden Greisen erfaßt, offensichtliche auch gänzlich übereinstimmende vertikale Veränderungen.

Die oberen Teile von beiden Stöcken und exogenen Zonen umfaßt ein massiver Greisen. In die Tiefe hinein nimmt der Grad der Vergreisung der Granite zu, bis die Anreicherung fließend in den ursprünglichen albitischen Lithium-Topas-Granit übergeht. Der Erzkörper ist mit zahlreichen Erzmineralien angereichert: neben Kassiterit und Wolframit auch Arsenopyrit (nur im Huberstock), Sphalerit und Chalkopyrit. Die Vererzung ist sehr unregelmäßig verteilt, und die Inhalte der nutzbaren Bestandteile sind sehr variabel. Die Sn- und W-Mineralisation entstand im Hutbereich beider Stöcke im endogenen Kontakt mit dem Mantel. Der Metallgehalt der Erze bewegt sich gewöhnlich zwischen 0,2 und 0,4 % Sn.

Das Revier Gellnauer (SO Vorfeld der Stöcke)

Hier handelt es sich eigentlich um die südöstliche Fortsetzung der Hauptstöcke von Krásno. Die flache Erstreckung des Reviers in Richtung NO-SW bildet die Kernzone des Gellnauer Gangsystems. Die Gehalte von Sn bewegen sich zwischen 0,12 bis 0,43 %. In diesem Teil des Fundortes traten in einigen Abschnitten bemerkenswerte, verhältnismäßig hohe Gehalte von Cu (etwa 0,3 %) auf. In dem Teil des Fundortes Krásno wurden Erze mit eher niedrigen Gehalten nutzbarer Mineralien gefunden.

NW-Vorfeld

Der weitestgehend flache Verlauf im NW-Vorfeld der Stöcke von Krásno wird auch als Janeček-Lager bezeichnet. Hierbei handelt es sich um sehr gut aufzubereitende Sn-W-Erze mit einem Metallgehalt zwischen 0,2 und 0,5 % Sn. In diesem Revier kamen auch sehr reichhaltige Erze vor, gebunden an Greisen und unterschiedliche Granite. Es ist dies zugleich ein Gebiet mit einem mächtigen Randpegmatit, der örtlich bis zu 4 Meter Mächtigkeit erreicht.

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