Hornictví v jáchymovském revíru a těžba cínu v Čechách
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Ložiska cínu v oblasti Slavkovského lesa

Teilfacien, wie Typ Svárov, Třídomí, Zweiglimmergranite von Typ Milíř, Lithium- und Topasgranit von Typ Čistá und Jelení, albitischer Granit Vysoký kámen u. a.

„Industrielle“ Lagerstätten von Sn-W-Erzen sind gewöhnlich an Greisenzonen in Stöcken und an die Kontaktzonen in den autometamorphen erzgebirgischen Graniten gebunden. Die obersten Partien von Stöcken und anliegenden endogenen Kontaktabschnitten werden durch Greisenzonen gebildet. Das sind außerordentlich komplizierte morphologische Bildungen, die durch einen intensiven postmagmatischen Prozeß aus den autometamorphen albitischen Lithium-Topasgraniten gebildet wurden. Der Prozeß der Vergreisenung, der die wichtigste postmagmatische Umgestaltung in diesem Gebiet darstellt, lief in einem komplizierten Prozeß metasomatischer Umgestaltung ab und wurde durch die Übertragung vieler Komponenten begleitet. Zur Tiefe hin gehen die Greisen zuerst in den teilweise vergreisten Granit, später in den meist stark zersetzten kaolinisierten und serizitisierten Granit über, bei gleichzeitiger Erhöhung des Gehalts an Albit. Noch weiter in der Tiefe geht der vergreiste Granit durch das Auftreten von kalihaltigem Feldspat neben dem Albit in den normalen Granit über, der wahrscheinlich das ursprüngliche Gestein in diesem Gebiet war.

Tektonisch zeigen sich im betrachteten Gebiet die zwei Hauptrichtungen Nordwest-Südost und Nordost-Südwest. Beide entstanden in den jüngeren Phasen der variszischen Orogenese, die Bewegungen in den meisten dieser Linien haben sich mehrmals wiederholt. Störungen in anderen Richtungen traten nur vereinzelt auf. Sehr interessant ist die Mineralogie der Fundorte. Aus den Sn- und W-Lagerstätten im Gebiet von Schlaggenwald und Krásno wurden bis heute ca. 260 Gesteinsarten und Typen beschrieben, einschließlich der alten Bezeichnungen. Mit dieser Zahl, zu der nicht die Mineralien der Erzgänge der aus fünf Elementen bestehenden Formationen im Mantel zu zählen sind, sind die hiesigen Fundorte den mineralisch reichsten Lokalitäten in Europa zuzuordnen, vergleichbar mit unseren Lagerstätten Joachimsthal und Příbram.

Huber- und Schnödstock

Hier handelt es sich um zwei Gipfel eines Granitausbruches auf einer alten Störung, die sich in Richtung Nordost-Südwest zieht und sich etwa 130 Meter unter der Oberfläche verbindet, d. h. in der Höhe 500 m ü. NN., was zufälligerweise auch der durchschnittlichen Höhe des Granitreliefs in der Gneissohle in diesem Abschnitt entspricht. Die oberen Partien von beiden Stöcken haben ungefähr die Form von Glocken mit elliptischen Grundflächen, die sich fließend in die Tiefe ausbreiten. Der kleinere Schnödstock lag unter einem 70 Meter mächtigen Gneismantel versteckt, der größere Huberstock ist höher gelegen und ist wahrscheinlich zu der ursprünglichen Oberfläche hin herausgetreten.

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