Hornictví v jáchymovském revíru a těžba cínu v Čechách
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Ložiska cínu v oblasti Slavkovského lesa

Nach den ersten Funden entstand im wahrsten Sinn des Wortes ein „Zinn-Fieber“. In dieses Gebiet strömte eine Menge neuer Arbeitskräfte, und es kam zur schnellen Entwicklung von Städten. Der Höhepunkt dieser Bewegungen wurde an der Wende vom 15. zu 16. Jahrhundert erreicht. Im Laufe der Zeit ging die Förderung in den meisten Revieren mit mehr oder weniger erfolgreichen Versuchen um deren Erneuerung zurück. Die letzte umfangreichere Förderung wurde mit dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgenommen und mit der Liquidation von Bergwerken in den 90er Jahren des 20. Jahrhundert beendet. Historisch wurde das Interesse an Rohstoffen in dieser Region auch durch die Funde von Silber-, nach dem 2. Weltkrieg auch von Uranerzen, unterstützt, die aber paradoxerweise statt des erwarteten Aufschwungs den Niedergang des Gebietes verursachten.

Im erwähnten Gebiet tauchte auch eine Reihe von unterschiedlich großen Lagerstätte und Fundorten auf, die im Laufe der Zeit Gegenstand des Interesses wurden. Von den bedeutendsten können wir erwähnen: Huberův peň (Huberstock), Schnödův peň (Schnödstock), Gangsystem Gellnauer, Vysoký kámen (Hochstein), Koník, Šibeník, Hanská, Borový vrch, Špičák, Čistá oder Stock Steinbruchswald bei der Gemeinde Prameny.

Das Gebiet des Kaiserwaldes bildet den westlichen Teil der Geoantiklinale des Teplaer Kristallins. Das Kristallin wird auf einem Großteil des Gebietes von variszischem Granit durchbrochen. Der Granitkomplex, unter den tertiären Sedimenten des Falkenauer Beckens gelegen, steht in Verbindung mit dem nördlichen Nejdek-Eibenstocker Teil. Im kristallinen Mantel unterscheiden wir den „Kaiserwalder Kern“, der von migmatischen Paragneisen und granitischen Gneisen gebildet wird. Er ist stark gefaltet und erreicht die Form von zusammengedrückten Antiklinalen und Synklinalen, örtlich sogar von „Schuppen“. Der abgesunkene Teil des Kaiserwalder Kernes im Gebiet Krásno und Horní Slavkov wird als Kaiserwalder Gneisscholle bezeichnet. Petrographisch wird dieser Gneiskomplex überwiegend durch biotitische Paragneise, Migmatite, Orthogneise, Amphibolite und Quarzite gebildet.

Aus der Sicht des Vorkommens einer Sn-W-Mineralisation sind vor allem jene granitoiden Gesteine von Interesse, die an die Intrusion des Karlsbader Granitplutons gebunden sind. Diese sind, ähnlich wie im ganzen Erzgebirge, in zwei intrusive Hauptkomplexe geteilt: in normale „Berggranite“ und in die jüngeren autometamorphen „Erzgebirgsgranite“. Die Granitoide aus der Gruppe der „Berggranite“ bilden die Hauptmasse der Ergußgesteine des Kaiserwaldes im Gebiet von Karlsbad-Bečov-Königswart-Elbogen. Die Granite der jüngeren Gruppe treten in zwei Hauptkomplexen auf: im Massiv Krudum westlich von Horní Slavkov und im südlich gelegenen Massiv von Lesný und Lysiny. Diese autometamorphen erzgebirgischen Granite teilt man ein in eine Reihe von

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