Sagen der Heimat — pověsti z okolí Krudumu
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Niklaskirche – kostelík svatého Mikuláše pod Krudumem

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verschüttet.

In dem ehemaligen Klosterkeller soll, wie im Krudum, eine Menge des besten Weines liegen, den ein Mann mit einer Kapuze hütet, der in der Mittagsstunde manchmal sichtbar wird. Holzleute und Feldarbeiter begegneten hier häufig einem Weibe in weißen Kleidern und einem weißen Kopftuch, das an einem Riemen einen Bund Schlüssel, weiters einen neuen, leeren Topf und einen neuen Löffel darin trug. Obwohl die Leute sie mehrmals anredeten, erhielten sie nie eine deutliche Antwort und sie verschwand ihnen urplötzlich aus den Augen.

Was Schatzgräber trotz aller Mühe am Niklas nicht finden konnten, wurde anderen ohne Mühe zuteil. Ein Bäuerlein trug einen Topf voll Käse nach Falkenau zu Markte, verkaufte sie gut, und da es auf dem Rückwege müde und hungrig geworden, setzte es sich, es war gerade beim Niklas, auf einen Baumstumpf. "Ich muß doch nachschauen", sprach der Mann zu sich, "ob nicht einige Käse übrig geblieben sind." Und siehe da, drei derselben lagen noch auf dem Boden des Topfes. Aber die Klinge des Messers wollte durch dieselben nicht hindurch. Ganz verwundert darüber schabte er daran: es waren drei Goldstücke, die er jubelnd den Seinigen nach Hause trug.

Ein anderer Mann, ein Fleischhauer aus Birndorf, trug auch Käse zu Markte und setzte sich ebenfalls beim Niklas auf einen Stein. Da kam des Weges ein Fremder daher und bot ihm für vier Käse einen Kreuzer. Der Fleischhauer ging auf den Handel gerne ein. Da er dann seinen Weg fortsetzte und in Dreihäuser einkehrte, fand er statt der drei Kreuzer drei blanke Taler in der Westentasche. Er eilte zurück und suchte den Fremden, fand ihn jedoch nicht mehr vor.

Skřítci a lesní žínky – Na Filci

Zwerge und Buschleute – Auf dem Filz

Von der Niklaskirche bis zum Spitzberg und von da über den Krudum hinaus bis zum Lobsbach wohnten in alten Zeiten viele Zwerge und Buschweibchen. Sie kamen häufig mit den Menschen in Berührung, und ein Buschweibchen wurde sogar in Birndorf heimisch. Dasselbe ging manchmal vom Hause in den Wald und verspätete sich alsdann. Stellte man es wegen des langen Ausbleibens zur Rede, so entschuldigte es sich damit, daß es im Walde habe warten müssen, bis 77 Wässerchen geflossen wären.

Ein Weib aus Altsattl ging einmal in den Birndorfer Wald und fand da ein kleines Kind. Da sie selbst keines besaß, nahm sie es mit nach Hause. Denselben Abend noch kam ein Buschweibchen, das die Mutter des Kindes war und verlangte es zurück. Das Weib aber willigte nicht ein, und da die Fremde unverrichteter Dinge gehen mußte, sprach sie zu dem Kind: "Du

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