Es sind silberne Anhänger in Medaillenform. Auf der Vorderseite in einem Laubkranz: Der Tugend und dem Fleisse zur Belohnung. R: Das Stadtwappen mit der Aufschrift Stadt Schlaggenwald. In zwei Varianten vorhanden: Auf der einen (Durchmesser 0·33 m) wird das Stadtwappen von einer Krone, auf der anderen (0·38 m) von der Hellebarde gedeckt¹).
[obr] Abb. 285. Schlaggenwald. Porzellanmarke, 1843.
[obr] Abb. 286. Schlaggenwalder Schulmedaillen.
Alter Hausrat und Möbel finden sich im Museum auch vertreten. Von Möbeln besitzt das Museum eine große Truhe mit reicher Stirnarchitektur (XVIII. Jahrh.) und einen mit Gittertüren geschlossenen Aktenschrein (Briefkasten), der dem ausgehenden XVII. Jahrh. angehören wird.
[obr] Abb. 287. Schönfeld. Ortsansicht von Süd.
Schönfeld
Schönfeld.
Literatur: Schaller, Topographie Böhmens, Elbogener Kreis, 159. — Graf Kaspar Sternberg, Umriß einer Geschichte der böhmischen Bergwerke, I, 276 ff. — Sommer, Das Königreich Böhmen, Elbogener Kreis, 265 ff. — Vinzenz Prökl, Geschichte der königl. Bergstädte Schlaggenwald und Schönfeld.
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¹) Im Karlsbader Antiquitätenhandel (Fr. Kohn) tauchte 1926 eine dritte Variante der Schlaggenwalder Schulmedaillen auf. Dieselbe (Durchmesser 0·46 m) zeigt die beiden Bergknappen neben dem Stadtwappen (Abb. 286).
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