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richtung sind noch freie Balkendecken und einige Holzarchitektur vorhanden.
Am unteren Graben, Nr. 232 (Abb. 272a). Giebelhaus mit Fachwerkbau im Stockwerk und Holzarchitektur, Balkenwerk leider übertüncht. Steinernes, geziertes Torgewände. Im Hause sind Teile alter Innenarchitektur des XVIII. Jahrh., wie Stiegengeländer erhalten. Vorkragender Laufgang an der Hofseite (Pawlatsche).
[obr] a | b
[obr] Abb. 272. Schlaggenwald. Beispiele des typischen Holzbauwerks: a Fachwerkbau (Rubeschhaus, Unterer Graben), b Bretterschalwerk im Dachstock und an der Giebelwand (Seidelhaus am Eingang in den Stadtteil Seifartsgrün).
Am oberen Graben Nr. 297 (Abb. 273). Ursprünglich zweistöckiges Haus mit dem Hausnamen Beim Husslbeck. XVI. Jahrh. Rundbogiges Haustor. Daneben noch ein altes Verkaufsfenster. Von einem schwach vortretenden Bogenfries wird in der Fassade ein einfenstriger Wanderker angedeutet, der sicherlich einst im zweiten, abgetragenen Stockwerke sich in einen gleichen, stärker vorkragenden Erker fortgesetzt hat. Nur als Unterteil für diesen ist der erhaltene seichte Erkeransatz im ersten Stockwerke zu verstehen.
Bräuhausgasse Nr. 199. Barockes Portal aus gezierten Hausteinen mit Rundbogen. Als Sitzsteine dienen Quadern mit Löwenköpfen (Abb. 274a). Ende des XVII. Jahrh.
Ein besonderer Bautypus aus früherer Zeit drückt sich im Seidelhaus (Abb. 272) aus, das am Eingang in den Ortsteil Seifartsgrün liegt. Seine Hauptmauern sind abgeböscht, der zweite Stock und Giebelwand sind Holzbau. Weit vorkragendes Dach schützt das Mauerwerk gegen Regen. Die heutige Dachform ist das Ergebnis einer Renovierung. Die Abbildung bringt noch das alte Dachwerk zur Anschauung.
Schönfelder
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