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einer gewölbten, großen Halle ausgestattet (Gewölbebau mit angedeuteten Rippen). Aus dem rückwärts angeschlossenen Raume führt eine Stiege in die geräumige Diele des ersten Stockes. Gedrehte Docken in den Stiegengeländern aus dem XVIII. Jahrh. Auch im ersten Stock wurde an der Marktseite die Hausteilung von einem großen Raum beherrscht, welchen der moderne Umbau des Hauses aufgegeben hat. Seine kassettierte Decke (XVIII. Jahrh.) ist aber erhalten geblieben. Das Haus verfügt noch über seinen alten Hofraum, der schon in der ersten Anlage auf der
[obr] Abb. 271. Schlaggenwald. Verschwundene Türbeschläge des Nidermanhauses.
Bachseite von einem Wirtschaftsbau abgeschlossen war. Hier tragen Tor- und Fensteröffnung als letztes Bauzeugnis noch ihre alten Gewände.
Markt Nr. 94 a, Renaissancehaus, einfaches Portal mit profiliertem Steingewände, barocke Fassadenherrichtung aus der Zeit nach dem Stadtbrande 1713. Aus derselben Zeit Stukkoplafonds im ersten Stock.
Haus in der Sackgasse Nr. 284. Gewerkehaus mit Wirtschaftshof und Peint (Grasgarten). XVI. Jahrh. Einstöckiger, freistehender Bau mit architektonisch gezierter Hauspforte. Der Rundbogen lehnt sich mit seiner mehrgliedrigen Profilierung und Führung der Stäbe an gotische Vorbilder an. Zu Seiten des Portals Sitzsockel mit Kanellierung in spiraligem Ablauf. Neben der Hauspforte sitzt in der Wand noch ein alter, geschmiedeter Laternenarm. Im Hause fällt die weite Flur auf, der eine geräumige Diele im ersten Stockwerke entspricht. Von alter Ein-
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