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und Bauinschrift des Nürnberger Gewerken: H. NIDERMAN, 1536. Die Hauswand zeigt eine Gliederung durch zwei Stockwerke, ohne besondere architektonische Zier. In den Seitengiebeln wird das Mauerwerk durch Blendarkaden, ähnlich wie beim Pflughaus, in Absätzen verteilt, entlastet.
[obr] Abb. 270. Schlaggenwald. Portal am Nidermanhaus.
Verlorengegangen sind dem Haustor die beiden Löwenköpfe mit den Torringen, wertvolle Bronzegüsse nach alten Vorlagen, neben den Beschlägen aus dem XVIII. Jahrh. (Abb. 270, 271).
Haus Nr. 50, Markt. Renaissanceportal mit profiliertem Rundbogen und Sitznischen, bestehend aus Sitzkonsolen auf kanelliertem Fuß mit Baldachindach. Die Fensteröffnungen in der Front sind modern hergerichtet. Das Innere des in die erste Hälfte des XVI. Jahrh. gehörigen Hauses hat von der ursprünglichen Architektur und Raumanlage Nennenswertes erhalten. Das Erdgeschoß war auf der Marktseite mit
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