Soupis historických a uměleckých památek okresu Loket — Horní Slavkov
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Měšťanské domy: Dietrichův dům, Kostelní schody a Starý trh

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mit Dach und Sitzkonsolen auf zierlichen, gedrehten Füßchen (Abb. 263). Die Denkmalswerte des Innenbaues sind im Gegensatz zum äußeren Bau gering. Dabei bewegt sich später eingebaute Innenarchitektur, wie Stiegengeländer in den Formen der Barocke.

Haus Nr. 184 an der Kirchenstaffel. Tür und Fenster sind mit gotischen Steingewänden ausgestattet, der Erdgeschoßbau besteht aus Steinwerk, Stockwerkbau und Giebel sind erneut in Holzbau und Fachwerk ausgeführt. Abb. 264 zeigt das Haus wie ähnlichen Holz- und Fachwerkbau längs der zum Dechanteihaus und Pfarrkirche emporführenden Weganlage der Kirchenstaffel.

Auffallend ist, daß im älteren Siedelungsteil Altenmarkt (Abb. 201 und 202) das bürgerliche Wohnhaus eher jüngere Vertreter hat, als sie sich in den altertümlichen Bauten am Neuen Markt finden. Haus Nr. 94 besitzt ein Rundbogenportal mit profilierter Verkleidung, in den Torpfeilern Konsolsitze mit einem Baldachindach überdeckt. Haus Nr. 91, Haustor mit Rundbogen, geräumige Diele und Treppenbau an ihrer Rückwand.

Die oberen Häuser des Platzes am Alten Markt sind einfachere Fachwerkbauten, deren Holzwerk hinter Verputz und Tünche in den Tagen städtischer Großmannssucht gerade nicht zum Vorteil der Bauerhaltung versteckt wurden.

Haus Nr. 72, Gasthaus Beim schönen Bürger. Haus aus dem XVI. Jahrh. Rundbogiges Portal mit gezierten Sitzkonsolen auf kleinen Säulchen. Auf dieses Haus bezieht sich das Gedächtnisbuch I, 40: Andreas Oelhans Behausung am Alten Markt über Casparns Neumeiers Haus, so man uff S. Joachimsthal und Kaiser Carlspadt geht, gelegen. Am 23. Mai 1585 geht das Haus, zu dessen Zugehör damals ausdrücklich Garten, Stadel, Einfahrt und Wasser erwähnt wird, in den Besitz des Heinrich von Utenhoff, bischöfl. Bambergischen Rat über. Auf der anderen Seite des Alten Marktes werden im gleichen Jahre die beiden Häuser des David Barttel und ober diesen das Haus des Paul Perner genannt.

Haus Nr. 93, Altenmarkt. Ein für Schlaggenwald selteneres Beispiel des Hauses mit straßenseitiger Giebelfront. Das einfache, in der mittleren Achse liegende Tor mit geradem Sturz wie die beiden Erdgeschoßfenster haben profilierte Steingewände, deren Schnitt das Haus in die Zeit um 1600 weist. Ein leeres Friesband zwischen Erdgeschoß und erstem Stockwerk ist das einzige Zierglied der Fassade. Die Fenster des ersten Stockwerkes sind unregelmäßig verteilt und durchbrechen die Front an den von der inneren Raumteilung gegebenen Stellen. Nur die Verteilung der Giebelfenster folgt der Forderung der Symmetrie.

Haus Nr. 66, Altenmarkt. Bürgerliches Wohnhaus aus den J. 1544/45 mit den Resten einer wertvollen Renaissancefassade. Auf den Erbauer weist das in dem Wappenschild des Toraufsatzes angebrachte Mono-

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