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zu der vor allem der Einsturz eines Mauereckes und die darauf im J. 1839 folgende Wiederherstellung und Bauerneuerung Veranlassung gegeben haben.
An der Schönfelder Straße liegt am Flutbach gegenüber einer alten Schmelzhütte nächst der Eisenbahnbrücke die kleine MARIENKAPELLE. Anspruchslos in der baulichen wie inneren Einrichtung bleibt sie immerhin nicht ohne Bedeutung. Die Entstehungszeit wird nicht überliefert. Der bestehende Bau geht aber über 1700 nicht zurück, zumal er auf der Mayerischen Karte vom J. 1699 fehlt. Im Volksmunde wird der kleine Sakralbau unter Bezugnahme auf den Namen des Besitzers auch Hahn-Kapelle genannt
[obr] Abb. 252. Schlaggenwald. Erinnerungsstein am Ausgang des Pfluger Wasserstollens im Zechtal.
Denkmale und Statuen, Hochgericht
Denkmale und Statuen. Unterhalb Schlaggenwald liegt im Zechtal am linken Bachufer das eingewölbte Mundloch eines ungefähr 3 km langen Stollens, welcher anfangs des XVI. Jahrh. getrieben worden war, um den tiefen Zinnerzgruben auf der Hub das Wasser zu nehmen. Zur Erinnerung an dieses bedeutende bergtechnische Werk wurde später unter dem seit 1622 bestellten Berghauptmann Vahel von Lilienau ein STEINDENKMAL (Abb. 251) oberhalb des Stolleneinganges gesetzt. Es besteht aus einem oben gerundeten Monolith (Granit), 1·6 m hoch, im Sockel 1·3 m, im Aufgehenden 0·87 m breit und durchschnittlich 0·4 m dick. Zwei Ausnehmungen in der Vorderwand sind zur Aufnahme der Marmortafeln mit den Memorien bestimmt. Die obere trägt heute noch den Doppeladler als Wappen des hl. römischen Reiches, während die untere Vertiefung leer ist. Sie trug bis zum März 1868 die damals in den Wassergraben gefallene Inschrifttafel (Abb. 252), welche jetzt
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