Soupis historických a uměleckých památek okresu Loket — Horní Slavkov
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Kaple Božího Těla, Huberova kaple, Josefské kaple a Mariánská kaple

Kirchenfahne (Abb. 249), während eine rückwärtige Teilansicht sich auf dem in Abb. 277 wiedergegebenem Bilde der Flur Auf der Hub erhalten hat, welches im J. 1815 von Josef Ignaz Schreiber in Schlaggenwald angefertigt worden war.

[obr] Abb. 249. Schlaggenwald. Alte Bergwerke und Huber Kapelle: Bild auf einer Kirchenfahne (Städt. Museum).

Die große und kleine JOSEPHI-KAPELLE. Außerhalb Schlaggenwald liegen ungefähr 1 km vom Stadtinnern entfernt am Kolinger Steig, einer uralten Weganlage in der Richtung nach Falkenau—Eger, vielleicht 100 Schritte voneinander entfernt, zwei gleichartig angelegte Kapellen. Die sogenannte kleine Josephi-Kapelle (XVI. Jahrh.) war ursprünglich dem Marienkultus geweiht, worauf auch das vorhandene alte Gnadenbild am Altare (Muttergottes mit Kind, Holzskulptur) hinweist. Der Bau besteht aus einem unbedeutenden Sakralraum mit runder, außen polygonal ummantelter Apsis und einer später vorgebauten Vorhalle. Das Innere der Kapelle ist heute ohne jede besondere Raumzier geblieben. Besondere Denkmalswerte fehlen dem Inventar. Reichere

[obr] Abb. 250. Schlaggenwald. S. Josephskapellen: Grundriß.

bauliche Ausstattung ist hingegen der großen Josephi-Kapelle gegeben worden, die im J. 1687 von Georg Bernardus Maier, Bürger und Kaufmann in Schlaggenwald, erbaut worden war. Sie folgt mit vergrößertem Grundriß durchaus der Bauform der älteren Anlage

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