Soupis historických a uměleckých památek okresu Loket — Horní Slavkov
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Epitafy a náhrobky farního kostela

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sel / igmachers geburt 1562 jar an S. Elisabetn / abent verschiede in gott der erbar man Jacob / Lipperdt der elter, alhie begraben. dem gott / genedig sey und ime sampt uns allen am jun / gsten tag ein frölliche uhrstendt verleihe. amen. Darunter auf einem Wappenschild das Hauszeichen des Verstorbenen (Abb. 221). Das Epitaph war bis 1926 zum Teil von der Erde überdeckt in der Westmauer des Friedhofes eingemauert. Jetzt in der Ostwand des Presbyteriums der Pfarrkirche.

4. Rechts vom Hauptaltar ist der Grabstein der Frau Magdalena von Prünnen eingemauert (Abb. 224). Platte aus rotem Marmor, 1·95 m hoch, 0·9 m breit. Die Grabschrift lautet: Hie liegt begraben die edl fraw Maria Magdalena von Prünnen, Augustin Wolsten auf San Annaperg gemahel, hat gelebt 24 jar, ist den 12. April anno 1551 im ersten Kinsgeburt in Christo endschlaffen. der und uns allen gott ein fröhlich auferstehung geben wolle. amen. Mit vier Wappenbildern.

Epitaphien im Fußboden des Langhauses:

1. Vor der Kanzel: Platte aus rotem Marmor, 0·95 m hoch, 0·65 m breit. Standfigur der Verstorbenen in der Tracht um 1600, betend, in gotisierendem Portalrahmen. In den Bogenzwickeln links der Crucifixus, rechts sitzende Figur. Die Inschrift auf der umfassenden Leiste völlig abgetreten.

2. Grabplatte, 1·04 m breit, weißer Marmor, völlig abgeschliffen. Möglich, daß der unter die Bänke reichende Teil noch erhalten ist.

3. Grabplatte, Marmor, 1·02 m breit, vom Grabe des im 11. Jahre verstorbenen Elias Schmiedgrabmer von Lusteneck. Von den Reliefs der Grabplatte sind nur die Wappen der Schmiedgrabmer von Lusteneck und der Kadner von Greifeneck zu sehen. Die Inschrift ist heute von den eingebauten Kirchenbänken verdeckt. Sie wiederholt sich in einer Abschrift, welche in der Schlaggenwalder Chronik F. Nemetschkes mit Lücken folgend wiedergegeben erscheint: Dom. / Eliae / opt. spei filiolo / praematuro fato animam, / cum vixisset annos XI mens . . . . / dies XXVII a. o. HR i. MDXCIX, XXII die / Septemb. exhalanti . . . . . / Elias Schmiedgrabmer a Lusteneck . . . . in / Brussio, sac. c. e. r. mat. per regnum / Boh. aerario praefectus et Benigna / Kadnerin a Greiffeneckh . . . . . maesti parentes f(ieri) f(ecerunt).

4. Eine völlig abgeschliffene Grabplatte aus Marmor, 1·05 m breit, liegt im Fußboden des Langhauses neben der Sakristeitüre.

Epitaphien außerhalb der Kirche:

1. Relief, Fragment aus einem verlorengegangenen Grabstein des XVI. Jahrh., grobkörniger Marmor?, jetzt 0·74 m breit, 0·75 m hoch, mit einer Darstellung der Auferstehung Christi: Der Heiland entsteigt dem Grabe, vor diesem niedergesunken zwei gewappnete Grabwächter. Als Bauzier im Giebel des Einganges zur Turmstiege eingemauert.

2. Epitaph eines unbekannten Fünfzigjährigen und seiner Ehegemahlin Rebekka, geborene Kadnerin von Greiffeneck. Im

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