Soupis historických a uměleckých památek okresu Loket — Horní Slavkov
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Kostelní poklad farního kostela

Vere tu es deus absconditus deus Israel salvator. Isai 65 v. 15. In der Lunula: Hoc est corpus meum. Math. 26 v 26,

KELCH, Silber vergoldet, 0·24 m hoch. Erste Hälfte des XVIII. Jahrh. In der Fassung der Kuppa drei Medaillons in getriebener Arbeit mit den Bildern S. Johannes Nepomuc., S. Wenzel und eines hl. Bischofs. Zwischen diesen geflügelte Engelsköpfe. Auf dem Kelchfuß in weiteren drei getriebenen Plaketten die Bilder des Erzengels Michael, S. Anton von Padua und der S. Barbara. Das Beschauzeichcn (Hämmer) am Fußrand ist unkenntlich. Daneben das Meisterzeichen MF in Ligatur. Außerdem trägt der Kelch noch das Freizeichen der Silbereinlösung des J. 1810 FR in Ligatur (Rosenberg, 5099) und das gleichzeitige Repunzierungszeichen: 12 B.

[obr] Abb. 221. Schlaggenwald: 1 Jahrzahl 1581 und Steinmetzzeichen auf dem Taufstein der Pfarrkirche, 2 Hauszeichen auf dem Epitaph des Jakob Lipperdt d. Ä., 3 Steinmetzzeichen und Wappen auf dem Portal des Hauses Nr. 214.

KELCH, in getriebener Arbeit reich geziert, Silber, 0·245 m hoch. In der Fassung der Kuppa drei Embleme mit Ähren, Blumenkorb und Weintrauben. Gleiche, symbolische Ziermotive am Fuß zwischen Kartuschen. Eine derselben enthält ziseliert die Widmung und Jahrzahl in fünf Zeilen: Ecclesie Schlaggenwaldensis fact: 1751. Prager Beschauzeichen: Böhmischer Löwe nach links ohne Jahrzahl, Meisterzeichen FGF.

KELCH, Silber vergoldet, bis auf den ornamentiert getriebenen Nodus glatt und mit Blumenornamenten und Engelsköpfen ziseliert. Nürnberger Beschauzeichen: Stehendes Einhorn nach links, daneben Stern (vgl. Rosenberg, 3062). Dazu noch Repunzierungszeichen und Freigabezeichen der Silbereinlösung des J. 1810.

Epitafy a náhrobky farního kostela

Epitaphien und Grabdenkmale der Pfarrkirche

EPITAPHIEN in der Pfarrkirche, Presbyterium:

1. An der Nordwand hängt das Epitaphium des Andreas Oelhans, Tafelbild von Augustus Cordus mit der Monogrammsignatur (Abb. 103) des Meisters unter der Jahrzahl 1581 und mit der Beischrift: Epitaphium optimi viri, virtute et humanitate praestantis domini Andreae Oelhansii Slaccowaldensis. obiit den 29. Maii im Jahr 1581 aetatis suae 61. Größe des Epitaphs 1·15 m hoch, 0·65 m breit, des Tafelbildes ohne Rahmen 0·96 m hoch, 0·545 m breit (Abb. 222). Als Bildschmuck ist die Aurerstehung des Heilands dargestellt, vor ihm auf der blühenden Himmelswiese kniend der Verstorbene. Im Hintergrunde links die Gruppe der zum Grabe Christi gehenden drei heiligen Frauen, rechts die Gruppe der

überraschten

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