Der Kirchenschatz der Pfarrkirche
Neben einigen guten Brokatparamenten des XVIII. Jahrh. besitzt der Kirchenschatz noch an älteren Goldschmiedearbeiten: Eine barocke MONSTRANZ, getriebene Arbeit, Silber vergoldet, 0·72 m hoch (Abb. 220). Im Strahlennimbus sind Engelsköpfe verteilt, oben als Bekrönung Gott Vater mit der Weltkugel. Am Rahmenwerk der Ädikula
[obr] Abb. 220. Schlaggenwald. Pfarrkirche: Monstranz aus dem XVIII. Jahrh.
die Leidenswerkzeuge. Den breiten Fuß ziert in getriebener Arbeit Trauben- und Ährenmotiv neben vier Kartuschen. Als ihre Einlage dienen vier gute, farbige Emailbilder, 0·046 m hoch, 0·038 m breit, mit den Darstellungen der Verkündigung, Anbetung der Hirten, des Abendmahles, des Gekreuzigten mit Johannes und Maria unter dem Kreuz. Am Rande des Fußes Egerer Beschauzeichen und Marke I A F. Auf der Gegenseite die Eigentumsnote der Pfarrkirche und Jahrzahl: Ecclesiae Schlaggenwaldensis S. Georgij M. anno 1737. An der Rückseite der Ädikula stehen die Worte Hic est panis, qui de coelo descendit. Ioan. 6. v. 59, dann
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