Soupis historických a uměleckých památek okresu Loket — Horní Slavkov
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Vnitřní vybavení farního kostela

Im J. 1782 widmete Abt Cölestin Werner nach Aufhebung des Zisterzienserklosters Plaß mit dem großen barocken Kruzifix, das heute im Portalbau des Hochaltars hängt, der Schlaggenwalder Kirche einen besonderen Kunstwert von der Hand eines bis jetzt unbekannt gebliebenen Meisters. Die Pfarrchronik bemerkt dazu (fol. 285): ein grosses Kreuz mit dem Heilande in kolossalischer Form. Ein Meisterwerk von Bildhauerkunst. Mit dieser Schenkung hängt vermutlich die Abtragung des Altars vom J. 1666 und der Neubau des jetzt noch stehenden Altars im J. 1784 zusammen. Dieser wurde 1903 restauriert; Tabernakel und Mensaaufsatz sind dabei erneut worden (Abb. 210).

Als Kunstwerte in der Ausstattung des Hochaltars können auch die beiden hohen zinnernen Bergmannsleuchter, 1·03 m hoch, gelten. Schlaggenwalder Zinnguß des XVIII. Jahrh. (Abb. 211). In die Mitte des XIX. Jahrh. gehören die sechs barocken Hochaltarleuchter, die von Alois Neidhart, einem der letzten Schlaggenwalder Zinngießer, gegossen wurden, der Zinngießerei noch als Kunstgewerbe betrieben hat.

Die SEITENALTÄRE an den Langwänden des Presbyteriums sind moderne Tiroler Arbeiten aus dem Grödner Tal, die im J. 1903 nach Abtragung alter Altäre aufgestellt wurden. Vordem stand im Presbyterium ein Bruderschaftsaltar. Als Altare Scapularis im J. 1685 aufgestellt, wurde er 1686 von Christian Leibelt, Maler in Petschau, vergoldet.

Als jüngster Altar war in der Kirche vor 1903 auch noch ein Josephi-Altar gestanden, der im J. 1790 errichtet worden war. Für diesen hat der Jesuitenpater Joseph Pleyer aus Elbogen das Altarbild gestiftet. Nach einer anderen Angabe der Pfarrchronik hat er den ganzen Altar aus einem aufgelassenen Kloster im J. 1797 hieher übertragen lassen.

Die KANZEL am Nordpfeiler des Triumphbogens aus dem J. 1785 ist ein Werk des Elbogener Bildhauers Johann Wildt (Abb. 212). Meisterinschrift auf der Innenseite der Kanzelbrüstung: Johann Wildt Bildhauer Elb. 1785. Barocker Kanzelbau mit freier Stiege. An der Außenseite der Kanzel in der Mitte ein Reliefemblem mit der Darstellung „Der Christusknabe lehrt im Tempel“. Am Sockel der Brüstung in sitzender Haltung S. Petrus und S. Paulus. Am Schalldach der Kanzel das Wappen der Stadt Schlaggenwald, daneben musizierende Putti. Der Kanzelneubau beseitigte eine alte, von der Schlaggenwalder Gewerkschaft anläßlich der großen Kirchenrenovierung des J. 1666 gestiftete Kanzel.

Von erhalten gebliebenen Denkmalswerten im Kirchenschiff sind zu nennen:

Der TAUFSTEIN (Abb. 214), eine Stiftung der Brüder Sebastian und Johann Köppel aus dem J. 1581. Deckel und krönende Statuengruppe Die Jordantaufe wird dem Elbogener Bildschnitzer Johann

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