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vnd insonderheit an muglichen Vleiße nichts erwinden lassen, damit vnter der Jugend die Lehre des heiligen Catechismi nemblich Sommerszeitten in jederer Wochen zweimahl Nachmittagszeitten, als am Dinstag in der Pfarrkirchen vnd am Donnerstag in der Spittalkirchen alles getreulichen embsigen Vleißes durch die bede Herren Caplanen exercirt, fortgetrieben vnd durchaus nicht nachgelassen werde, in dehme bißweiln auch selbst nachzusehen vnd zu examiniren sich nicht beschwehren, vnd sollen in diesem Artickel nicht allein die latinischen Schueler, sondern auch die deutschen Schuelknaben vnd Mägdtlein sowohl auch andere gemeiner Leutte Kindere, welche keine Schuelen besuchen, sofern dieselben solche bestiembte Tagesstunden darczu in die Kirchen kommen, mit gemainet sein, damit dieselben auch christlichen aufferzogen sowohl auch sunsten mit tugentlicher Vnterweisung nuczlich gefuhret, angeleitet und fortgepflanzet werden mugen.
VI.
Aus dem Ansstellungsvertrag des Diacons Sigismundus Schwartz, welcher am 1. Mai 1603 laut Vertrages mit der Stadtgemeinde Schlaggenwald angestellt wurde, lautet der Absatz über den Schuldienst:
Zum achten sollen beede Herrn Diaconi, obschon nicht täglich, doch so offters ihre Gelegenheit geben vnd möglich sein kan, die Schulen visitirn, auch die Schuler waß sie lernen examiniren vnd, do sie etwas Widerwertigs vnd Nachtheiligs befinden vnd vermerken, vnß oder dem Herrn Inspectorio anmelden, damit es abgestellt werde, innsonderheit aber bei dem Herrn Rectore vnnd sein Collegis anhalten, damit unter den Schuelknaben das exerictium latinae et graecae linguae, deßgleichen die Musica in figurali et chorali vnd sonsten fugliche Lectiones, auch andere richtige Ordnungen fortgetrieben werden, derowegen sie auch jährlich zwei Examina alß eins Georgi vnd deß ander Michaelis anstellen vnd halten sollen.
VII.
Abschied des Pfarherrn Dr. Samuel Fischer.
4. April 1590.
Alß vor einen erbarn vnnd weisen Radth der kaiserlichen freien Bergstadt Schlackenwaldt, sowol vor dem Ausschues der
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