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betrug 4 Jahre.
Die Gemeindevertretung bestimmte aus ihrer Mitte einen Bürgermeister und einen Vertreter sowie bis zu 1/3 der Mitglieder als Stadträte mit besonderen Funktionen, wie Aufsicht über soziale Einrichtungen, Gemeindevermögen, kirchliche und kulturelle Angelegenheiten usw.
Als Bürgermeister, die länger als 12 Monate im Amt waren, sind zu nennen:
Dörfl Anton Oktober 1918 – Juni 1920,
Heineck Fritz August 1920 – September 1929,
Eckl Albert Oktober 1930 – Juni 1932 (kommisarisch),
Juli 1933 – Mai 1935,
Appelt Karl Juni 1935 – Mai 1938.
Eine kommisarische Amtsführung wurde von der Aufsichtsbehörde dann verfügt, wenn die Gemeindevertretung nicht willens oder nicht in der Lage war, einen Amtsinhaber zu benennen.
Die personelle Ausstattung der Stadtverwaltung mußte laufend den Gegebenheiten angepaßt werden. Einige Aufgaben fielen mit der Zeit weg, wie z.B. Steuereinnehmer, Flurhüter, Nachtwächter, Lampenanzünder; für andere Funktionen mußten geeignete Kräfte eingesetzt werden (z.B. Stromversorgung).
Zu einschneidenden Änderungen kam es im Jahre 1938, als die Verwaltung nach der Deutschen Gemeindeordnung vom 30.1.1935 neu organisiert werden mußte. Neue Führungs- und Leitungsgrundsätze, geänderte Zuständigkeiten und Unterstellungsverhältnisse traten in Kraft. Alle Verwaltungsvorschriften waren zentralistisch ausgerichtet. Die bisher von den Kirchenämtern geleisteten Standesamttätigkeiten, wie Matrikelführung, Beurkundungen usw., gingen auf die Gemeinden über. Nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges kamen auf die Verwaltung viele neue Aufgaben zu, z.B. Zuteilung von Lebensmittelkarten, Bezugscheinausgabe, Aufgaben nach Kriegswirtschaftsgesetzen im landwirtschaftlichen Bereich. Diese zusätzlichen Arbeiten erforderten mehr Personal.
Als Bürgermeister waren in dieser Zeit im Amt:
Hubl Emanuel Dezember 1939 – März 1943,
Kolb Emil April 1943 – April 1945.
[obr] Blick vom Korbberg auf die Obere Gasse
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