Grundbesitz der Bergstadt
Das Schlaggenwalder Kataster (amtliches Grundstücksverzeichnis) umfaßte 1509 Hektar, 14 Ar und 11 Quadratmeter, was etwa 15 qkm entsprach; davon entfielen auf den Waldbestand etwa 350 ha. In der Abteilung Krudum-Hisserling gingen 250 ha in Elbogener Besitz über.
Das Kataster bestand aus ungefähr 4.000 Grund- und 600 Bauparzellen.
An den einzelnen Grundstücken standen viereckige, oben mit einem eingemeißelten Kreuz versehene Rainsteine, an den Außengrenzen des Katasters 80 cm hohe, dreieckige Steine.
Der gesamte Grundbesitz der Stadt war in sechs Mappenblättern verzeichnet. Blatt I enthielt den Stadtrayon, die anderen fünf Blätter umfaßten die Fluren Wolfshof-Kiefernspitze, Seifen-Florian-Kargesloh, Tichtelberg-Hahnenhalde-Huberhöhe, Windhof-Sicherloh und Rabensgrüner Höhe.
Der Grundbesitz der Gemeinden im Kirchspiel belief sich auf:
Schlaggenwald 1509 ha
Gfell 672 ha
Leßnitz 180 ha
Müllersgrün 342 ha
Poschitzau 567 ha
Rabensgrün 330 ha
Schönwehr 452 ha
Stirn 238 ha
Töppeles 428 ha
Zu Nallesgrün gehörten 570 ha, Ziegelhütten 163 ha. Schönfeld verfügte über 1338 ha (rund 13 qkm), davon 485 ha Wald. Elbogen besaß 4668 ha Grund einschließlich 3877 ha Wald.
[obr] Blick vom Glockenberg
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