Schlaggenwald einst kaiserlich freie Bergstadt — Horní Slavkov, kdysi císařské svobodné horní město
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Zech a stejnojmenná vesnice

Die Zech und das Dorf Zech
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H. Sahl

Wer Schlaggenwald sucht, der muß von Elbogen a.d. Eger, den Flutbach aufwärts, durch ein enges Tal. Zwischen Ziegenruck (658 m), Kaiserberg (610 m) und den Höfener Höhen (Haarbühl 601 m) kommt er durch die 3,5 km lange Zech. Fast 200 m hoch erheben sich zu beiden Seiten der Straße und der Flut die steilen, bewaldeten, nur von wenigen Wiesenlehnen oder kleinen Äckern besetzten Hänge. So gesehen, war „die Zech" mit „Zechtal" gleichzusetzen und mehr ein geographischer Begriff: Durchgang, Tor zu den drei Bergstädten, Zugang zum Krudum und Kaiserwald und Lebensader zugleich.

Eine vielbefahrene Straße, auf der Fuhrwerke Kohlen bergauf, Lang- und Grubenholz, Holzwolle, Porzellan und andere Erzeugnisse bergab beförderten. Das Zechtal war Weg zur täglichen Arbeit, Weg für die, die draußen ihr Fortkommen suchten; Weg für viele, die in zwei Kriege gerufen wurden; war Heimweg zum Elternhaus und 1946 letzte Straße für 10.000 Bewohner der Bergstädte und Dörfer in die Vertreibung. Zech jedoch, das Dorf, war eine selbständige politische Gemeinde mit eigener Verwaltung, Schule und einem ausgeprägten Eigenleben. Der Ort reichte vom Maschauerhaus an der linken und Wildnerhaus an der rechten Seite bis zum „Schermhaffm" (Abfallhalde) der Porzellanfabrik H. & C. und den Herrenhäusern bei der Nallesgrüner Bahnbrücke. Man sprach von der „untä(r)n" und „üäwä(r)n Zech".

Im Jahre 1945 zählten zu Zech 70 Hausnummern mit weit über 700 Einwohnern. Dazu gehörten noch außerhalb die Anwesen am Hans Heiling, das Restaurant ebenso wie die Forsthäuser „Stemmeisl" und „Auf der Heid" sowie das Bahnwärterhaus in Ziegelhütten. Fünf Häuser in der oberen Zech, die zu Höfen gehörten, wurden schon vor längerer Zeit eingemeindet, 14 kamen auf Antrag 1926 von Poschitzau und 4 von Schlaggenwald dazu, um die weiten Schulwege und Schulgeldzahlungen nach auswärts zu vermeiden.

Zech richtete mit dem Bau des Schulhauses 1875 eine zweiklassige Volksschule für damals 80 Kinder ein. Im ersten Stock waren die beiden Klassen, im Erdgeschoß die Lehrerwohnung und Gemeindekanzlei untergebracht, deren Dienstgeschäfte der jeweilige Oberlehrer miterledigte; als letzter war Georg Theinl an dieser Schule tätig. Die Ortschaft besaß eine eigene Freiwillige Feuerwehr, es gab den Arbeitergesangverein „Liederkranz", einen Arbeiterturnverein „Morgenrot", eine Ortsgruppe des Deutschen Kulturverbandes und einen Dilettanten-Theaterverein.

Die Ursprünge des Dorfes reichen weit in die Anfänge des Zinnbergbaus zurück, worauf der Name hindeutet. Die steilen Hänge ließen eine Besiedelung nur in der Talsohle zu. Das Wasser des Flutbaches trieb Mühlen und Sägewerke. In einer dieser Mühlen, der „Sichelhammer", errichtete 1792 Johann Georg Paulus Werkstatt und Brennofen zur Porzellanerzeugung. Damit begann die industrielle Produktion, die zugleich Arbeit in dieses für Landwirtschaft und Tierhaltung wenig geeignete Tal brachte. Zech wurde zum Arbeiterdorf. In den Porzellanfabriken Adolf Persch, Heinrich Kretschmann, „Epiag" in Elbogen und Haas & Cžjžek in Schlaggenwald verdienten viele Bewohner ihr Einkommen, und die kleinen Äcker und Wiesen trugen zum Lebensunterhalt bei. Weil das Futter für ein Kuhgespann nicht reichte, sah man oft, wie die Leute den Stallmist im Buckelkorb mühsam den Berg hinauftrugen.

Von 1899 bis 1902 wurde die Bahnlinie Elbogen–Schönwehr gebaut. Im Jahre 1920 erhielt der Ort durch die Initiative des Gemeindevorstehers (damals Bezeichnung für Bürgermeister) Josef Schäfer das elektrische Licht. Den Strom lieferte das Elektrizitätswerk

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