Schlaggenwald einst kaiserlich freie Bergstadt — Horní Slavkov, kdysi císařské svobodné horní město
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Vysvětlivky k obrázkům a literatura (Auerbach)

Bilderläuterungen
1 Diese steinerne Gedenktafel am Haupteingang des Rathauses mit den von Bergleuten gehaltenen Wappen der beiden Städte erinnert an die Patenschaftsübernahme 1956. Das abgebildete Auerbacher Wappen hatte nur von 1819 bis 1963 Gültigkeit.

2 Die zwei Fördertürme der 1978 geschlossenen Grube „Maffei" aus dem Beginn unseres Jahrhunderts werden der Nachwelt als „Industriemuseum" erhalten bleiben. Mit dem Schließen der Grube „Leonie" (Abbau 1978–1987) wurde in Auerbach das letzte noch fördernde Eisenerzbergwerk der Bundesrepublik Deutschland stillgelegt.

3 Im ehemaligen Auerbacher Schloß (erbaut 1374, abgebrochen 1788) residierten u.a. Kaiser Karl IV. und sein Sohn König Wenzel von Böhmen.

4 Eines der geschichtsträchtigsten Häuser rund um den Oberen Marktplatz ist das sog. „Schenklhaus". Es wurde in den letzten Jahren mit großem finanziellem Aufwand restauriert und erstrahlt in neuem Glanz.

5 So bietet sich die Innenstadt vom Unteren Markt her gesehen dem Betrachter: rechts und links die Häuserzeilen mit Geschäften, Banken, Gast- und Wohnhäusern, in der Mitte das gotische Rathaus und im Hintergrund etwas erhöht die im Inneren sehenswerte barocke Pfarrkirche „St. Johannes der Täufer".

6 Der Kupferstich von Matthäus Merian zeigt die Stadt um das Jahr 1600 vom Westen her. Sehr gut zu erkennen sind die Pfarrkirche mit dem hohen Turm, das Rathaus in der Mitte und das große Schloß links davon. Der doppelte Mauerring war einst mit zahlreichen Türmen bewehrt und durch drei Stadttore unterbrochen. Von den umgebenden Hügeln sind Gottvaterberg und Pinzigberg die bekanntesten; auf beiden errichteten unsere Vorfahren Kapellen, die auch heute noch gern von gläubigen Betern aufgesucht werden.

7 Die weiträumige Anlage des ehemaligen Benediktinerklosters Michelfeld (1119–1803) ist heute ein Pflege- und Altenheim für Frauen und Mädchen. Sehenswert ist besonders die barocke Asamkirche „St. Johannes der Evangelist".

8 Dieser Gedenkstein auf dem Auerbacher Friedhof, jahrelang liebevoll gepflegt von Toni Kunzmann, erinnert Einheimische und Heimatvertriebene an die Toten der alten Heimat.

9 Die aus Marienbad vertriebenen „Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau" errichteten sich in Auerbach nach dem Kriege ein neues Mutterhaus mit Kirche und angeschlossener Realschule.

10 Im ab 1963 entstandenen Siedlungsgebiet „Siechen" ist diese Straße nach der Heimatstadt der Schlaggenwalder benannt.

11 Der heute größte Betrieb im „Industriegelände" ist die Fa. „Cherry" mit ca. 1400 Beschäftigten. Trotzdem müssen viele Auspendler täglich nach Pegnitz oder in den Großraum Nürnberg zur Arbeit fahren.

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