Schlaggenwald einst kaiserlich freie Bergstadt — Horní Slavkov, kdysi císařské svobodné horní město
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Auerbach v Horní Falci – patronátní město Slavkovských

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sierung wurde das Finanzamt Auerbach schließlich 1929 aufgelöst und die Stadt in den Finanzamtsbezirk Pegnitz übergeführt. Seit 1973 ist Amberg das zuständige Finanzamt.

Das stattliche Haus im Stile der Neurenaissance war 1934 bis 1986 Verwaltungsgebäude der Firma „Bulag".

Der I. Weltkrieg (1914–1918)

Auerbach hatte in diesem Krieg zwar nicht unmittelbar unter den Kriegshandlungen zu leiden, jedoch waren über 200 Männer eingerückt, und „die Zahl der Gefallenen und Vermißten stieg in unserer Stadt von Woche zu Woche und erreichte am Kriegsende schließlich die Zahl von 91 Kriegstoten". (22)

Die Erweiterung des Truppenübungsplatzes

Hatte Auerbach zur Jahrhundertwende erst 2034 Einwohner, so steigerte sich die Bevölkerungszahl bis 1939 auf immerhin 4125 Menschen. (23)

Dieser erfreulichen Tendenz für die Entwicklung der Stadt im 20 Jh. stand ein anderes Ereignis entgegen: Der seit 1907 bestehende Truppenübungsplatz Grafenwöhr war nicht zuletzt wegen der Wiedereinführung der „Allgemeinen Wehrpflicht" 1935 und durch die Entwicklung und notwendige Erprobung neuer Waffensysteme zu klein geworden. Er wurde deshalb in den Jahren von 1936 bis 1939 von ehemals ca. 9000 ha Fläche auf etwas mehr als 23.000 ha erweitert. „In das Erweiterungsgebiet fielen Flächen von 17 politischen Gemeinden mit 58 Ortschaften und Weilern. ... Insgesamt mußten 780 Familien mit über 3.500 Personen umgesiedelt werden." (24) Aus dem Amtsgerichtsbezirk Auerbach schieden dabei 24 Orte mit ihren Bewohnern aus. Einstmals blühende und weithin bekannte Orte wie Ebersberg, Dornbach, Haag, Hopfenohe, Pappenberg, Meilendorf oder Kaundorf existieren seitdem nicht mehr. Für Auerbach bedeutet dies den Verlust eines großen Teiles seines Hinterlandes.

Der II. Weltkrieg (1939–1945) und sein Ende

Von den Kriegshandlungen blieb Auerbach glücklicherweise auch diesmal verschont, doch wäre es bei Kriegsende beinahe noch schlimm für die Stadt gekommen, denn sie sollte als Westeingang zum Truppenübungsplatz bis zum letzten verteidigt werden. Trotz bereits errichteter Panzersperren und Infanteriestellungen bestand weder im eilends zusammengestellten „Volkssturm" noch in der übrigen Bevölkerung der Wille zur Verteidigung. (Abb. 8)

So wurden nur einige Häuser in der Unteren Vorstadt leicht beschädigt und ansonsten die Stadt am 22. April 1945 den einrückenden Amerikanern kampflos übergeben.

Traurige Bilanz aber waren 491 Tote und Gefallene. Für diese und die Opfer des I. Weltkrieges wurde 1957 auf dem Auerbacher Friedhof die Gedenkanlage für die Gefallenen und Vermißten der Stadt errichtet.

Der Wiederbeginn nach dem Zusammenbruch

In den ersten Nachkriegsjahren ging es wie andernorts auch in Auerbach bald wieder aufwärts. Ihren Beitrag zu dieser Entwicklung leisteten sicher auch die ca. 800 Heimatvertriebenen, die sich nach der Vertreibung und Flucht in Auerbach niederließen. Die Bevölkerung war nunmehr (1950) auf 5169 Menschen angewachsen.

Nach Fertigstellung des Caritasheimes in der Marienstraße im Jahre 1948 stellte Stadtpfarrer Johann Ritter den aus dem Sudetenland (Marienbad) vertriebenen „Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau" ein Stockwerk in diesem Haus zur Verfügung. Seither wirken diese Schwestern erfolg- und segensreich in Kindergärten und Schulen, in Kinderheim, Bürgerspital und Krankenhaus. In den Jahren von 1949 bis 1956 errichtete die Kongregation den „Marienhof", das „Mutterhaus" mit Kirche und die heutige Realschule. (Abb. 9)

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