Schlaggenwald einst kaiserlich freie Bergstadt — Horní Slavkov, kdysi císařské svobodné horní město
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Sudetští Němci jako národnostní skupina – kdo to byl?

Höhepunkt England und Frankreich im Jahre 1938 von der ČSR die Abtretung der sudetendeutschen Gebiete an das Deutsche Reich forderten. Diese Abtretung entsprach dem Vorschlag des damaligen Vermittlers im Nationalitätenstreit, des britischen Lords Runciman. Dieser Vorschlag wurde von der Tschechoslowakei am 21. September 1938 angenommen. Das folgende sogenannte „Münchner Abkommen" vom 28./29. September 1938 regelte dann als späte Erfüllung des Rechtes auf Selbstbestimmung im wesentlichen nur noch die Übergabe der sudetendeutschen Gebiete an das Deutsche Reich vom 1. bis 10. Oktober 1938.

Am 2. Oktober 1938 annektierte Polen das von seinen Landsleuten besiedelte Olsa-Gebiet, und Ungarn erhielt am 4. November 1938 durch Schiedsspruch die mehrheitlich von Ungarn bewohnten südslowakischen Gebiete. Der verbleibende Reststaat nannte sich Tschechoslowakei.

Errichtung des Protektorates Böhmen und Mähren – Hitlers Weg ins Unrecht
1939 bis 1941/45

[obr] DEUTSCHES REICH – Dresden, Reichenberg, Breslau, Eger, Prag, Protektorat Böhmen u. Mähren, Troppau, Krakau, General-Gouvernement, Lemberg, SOWJETUNION, SLOWAKEI, Preßburg, Uzhorod, Czernowitz, Wien, Budapest, UNGARN, RUMÄNIEN

Im März 1939 schließlich riefen die Slowaken einen eigenen unabhängigen Staat aus, ungarische Truppen rückten in die Karpato-Ukraine ein, und Hitler begann am 15. März 1939 - zur großen Bestürzung der Sudetendeutschen - mit der Besetzung des restlichen Gebietes von Böhmen und Mähren und erklärte es zum „Reichsprotektorat". Damit war der Samen zu neuem Unrecht gelegt, und man ist versucht, an Schillers Worte zu denken: „Das eben ist der Fluch der bösen Tat, daß sie fortzeugend immer Böses muß gebären."

Das Verbrechen der Vertreibung
nach 1945

[obr] DDR, Dresden, Unter polnischer Verwaltung, Breslau, Prag, BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND, POLEN, TSCHECHO-SLOWAKEI, Krakau, Lemberg, SOWJETUNION, Wien, Preßburg, Uzhorod, Czernowitz, ÖSTERREICH, Budapest, UNGARN, RUMÄNIEN

Das Ende des Zweiten Weltkrieges im Jahre 1945 brachte die Wiedererstehung der Tschechoslowakei, der die alliierten Siegermächte - im Taumel des Sieges über Hitler und das nationalsozialistische Deutsche Reich - ohne Befragung oder Anhörung der Sudetendeutschen deren Siedlungsgebiete stillschweigend erneut zufallen ließen. Die deutschen Bewohner wurden entschädigungslos enteignet und - wie Millionen andere Deutsche aus dem Osten und Südosten Europas - aus ihrer jahrhundertealten Heimat vertrieben.

Angesichts der grauenhaften Bilder von den KZ-Verbrechen des NS-Regimes, die damals um die Welt gingen, blieb das Weltgewissen - mit wenigen Ausnahmen - gegenüber dem Verbrechen der Vertreibung von 14 Millionen Deutschen aus ihrer Heimat erneut stumm.

Die Vertreibung der Sudetendeutschen, vom tschechischen Expräsidenten Eduard Benesch aus dem Londoner Exil geplant und vorbereitet, begann nach Kriegsschluß Mitte Mai 1945.

Die kommunistisch geführten tschechischen Nationalausschüsse und die Terrorgruppen „Rote Garden" verübten in einer ersten Phase Massenhinrichtungen und Verge-

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