Schlaggenwald einst kaiserlich freie Bergstadt — Horní Slavkov, kdysi císařské svobodné horní město
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Sudetští Němci jako národnostní skupina – kdo to byl?

Der Name der Sudetendeutschen**

Die Heimat der Sudetendeutschen umfaßt mit rund 27.000 qkm die Siedlungsgebiete in Böhmen, Mähren und in jenem Teil Schlesiens, der 1763 nach dem Siebenjährigen Krieg zwischen Österreich (Kaiserin Maria Theresia) und Preußen (Friedrich dem Großen) bei Österreich geblieben war.

Die Bezeichnung „Sudeten" leitet sich von dem etwa 330 km langen und 30 bis 60 km breiten Gebirgszug ab, der sich im Norden Böhmens, Mährens und Sudetenschlesiens vom Iser- und Riesengebirge über das Adlergebirge und Glatzer Bergland bis zum Altvatergebirge und Mährischen Gesenke hinzieht.

Der Name „Sudetendeutsche" wurde seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts als Sammelbegriff für die 3,5 Millionen Deutschen in den böhmischen Ländern gebräuchlich. Er umfaßt eine deutsche Volksgruppe, die in ihrem vierfachen stammesmäßigen Aufbau (Baiern, Franken, Sachsen, Schlesier) Abbild des deutschen Gesamtvolkes ist.

Geschichte ihrer Heimat

Bevor die Tschechen, ein slawischer Volksstamm, im 6. Jh. in das Innere Böhmens und Mährens eindrangen, war dieses Land schon von keltischen und germanischen Stämmen – Bojern, Markomannen und Quaden – bewohnt. Tschechische Herzöge riefen im 12. und 13. Jh. Deutsche als Bauern, Bergleute, Handwerker, Handelsleute und Künstler in das Land, um vor allem die Randgebiete erschließen und kultivieren zu lassen.

Länger als 700 Jahre lebten Deutsche und Tschechen friedlich neben- und miteinander. Es kam zwar hin und wieder zu Spannungen und Auseinandersetzungen, wie z.B. den Hussitenkriegen im 15. Jh., deren Ursachen mehr auf religiösem und sozialem denn auf nationalem Gebiet lagen.

Die nationalen Kämpfe entflammten erst in der Mitte des 19. Jhs., als die von der Französischen Revolution ausgehende Welle des Nationalismus auch die böhmischen Länder erfaßte.

Die Heimat der Sudetendeutschen war jahrhundertelang ein Bestandteil des „Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation", und Kaiser, wie Karl IV. und Rudolf II., hatten ihren Sitz in Prag und hielten in der Hauptstadt Böhmens Hof. In ihr gründete Karl IV. im Jahre 1348 die erste deutsche Universität. Im Jahre 1526 kamen die böhmischen Länder und damit auch die Heimatgebiete der Sudetendeutschen unter die Herrschaft der Habsburger. Sie wurden damit Teil der österreichisch-ungarischen Doppelmonarchie, die wiederum bis 1806 dem „Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation" und von 1815 bis 1866 dem „Deutschen Bund" angehörte. Im Jahre 1848 wählten und entsandten auch die Sudetendeutschen ihre Abgeordneten in die erste Deutsche Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche.

Bis 1918

[obr] DEUTSCHES REICH – RUSSLAND – ÖSTERREICH-UNGARN (Karte mit Städten: Dresden, Breslau, Eger, Reichenberg, Prag, Troppau, Krakau, Lemberg, Znaim, Wien, Preßburg, Budapest, Ungvár (Ushorod), Czernowitz)

Bis 1918 gehörten die Sudetendeutschen dem österreichisch-ungarischen Habsburgerreich an. Das Ende des Ersten Weltkrieges im Jahre 1918 brachte die Zerschlagung des österreichisch-ungarischen Vielvölkerstaates. Die rund 6,7 Millionen Tschechen forderten einen eigenen Staat und die Eingliederung auch der industriereichen Siedlungsgebiete der Sudetendeutschen.

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