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des Andreas Ölhans, ein Tafelbild von Augustus Cordus mit der Jahreszahl 1581 (1,15 x 0,65 m). Bildschmuck ist die Auferstehung des Heilands, vor dem der Verstorbene auf der blühenden Himmelswiese kniet. Im Hintergrund links befindet sich die Gruppe der zum Grabe Christi gehenden drei Frauen, rechts die Gruppe der überraschten Grabwächter.
Das Epitaphium des ersten kaiserlichen Berghauptmanns in Schlaggenwald (1547) Hans Elpogner von Unter'Schönfeld. (Eine Platte 2,15 x 1,04 m.) Die Grabschrift lautet: „Nach! Christi! Geburt! Im 1.5.5.9./Jar." Und weitere fünf Zeilen.
Das Grabdenkmal des Jakob Lipperdt des Älteren aus dem Jahre 1565 mit der Inschrift: II,44.Jesai. Auf einem Wappenschild ist das Hauszeichen des Verstorbenen angebracht. Das Epitaph war bis 1926, zum Teil von Erde überdeckt, in der Westseite des Friedhofs eingemauert. Danach wurde es in der Ostwand des Presbyteriums der Pfarrkirche untergebracht.
Rechts vom Hauptaltar ist der Grabstein der Frau Magdalena von Prünnen eingemauert; eine Platte aus rotem Marmor (1,95 x 0,90 m) mit einer ausführlichen Grabinschrift und vier Wappenbildern.
Epitaphien im Fußboden des Langhauses:
Vor der Kanzel eine Platte aus rotem Marmor (0,95 x 0,65 m). Sie zeigt die Standfigur der Verstorbenen in der Tracht um 1600. Die Inschrift auf der umfassenden Leiste ist abgetreten.
Eine Grabplatte aus weißem Marmor (1,04 m breit) ist ganz abgeschliffen. Eine Grabplatte aus Marmor (1,02 m breit) des im Alter von zehn Jahren verstorbenen Elias Schmiedgrabmer von Lusteck. Es sind nur die Wappen zu sehen. Die Inschrift ist unter den eingebauten Kirchenbänken verdeckt.
Eine völlig abgeschliffene Grabplatte aus Marmor (1,05 m breit) liegt im Fußboden des Langhauses neben der Sakristeitür.
Im Gegensatz zum Altarraum erscheint das jüngere Langhaus, von Rundbogen beherrscht, als Renaissanceanbau, dem spätere Zubauten barocke Formen geliehen haben (Gnirs). Der einschiffige Raum trägt ein von rundbogigen Stichkappen eingeschnittenes, flaches Tonnengewölbe mit einigem Stuckdekor und Rahmenwerk. In seinen Feldern sind drei große, moderne Deckenbilder untergebracht: „Die Flucht nach Ägypten", „Die Bergpredigt" und „Christi Himmelfahrt", ferner die Heiligenbilder: Wenzel, Ludmilla, Elisabeth, Alois, Veit und Anna. Der Einbau der an den Langseiten bis an die Wand des Triumphbogens herangezogenen Empore erhöht den Fassungsraum der Kirche beträchtlich. Oberhalb der Empore baut sich der Orgelchor auf. Vor ihm lag noch eine zweite Stockwerksempore an der Südwand, die bei der großen Kirchenrenovierung im Jahre 1903 abgetragen wurde.
Auf der Empore steht eine prachtvolle Orgel, Pariser Stimmung. Beim Predigtstuhl, der wie in evangelischen Kirchen rechts im Kirchenschiff angebracht ist, befindet sich ein turmartig-zirkelrunder Ausbau. In den Jahren 1665/66 ließ der Bergoberamtsverwalter Georg F.F. Schindler einen neuen Hochaltar aufstellen, der 1784 renoviert wurde. Ihn ziert ein übergroßes Kruzifix, eine Spende des in Schlaggenwald geborenen Prälaten vom Zisterzienserstift Plaß, Cölestin Werner. Dieser stiftete außerdem acht große Ölgemälde des berühmten Malers Peter Johann Brandl. Die zwei Seitenaltäre, dem hl. Joseph und der Mutter Gottes geweiht, ebenso ein prachtvolles Ölgemälde als Altarbild stiftete der Exjesuit Josef Pleyer aus Elbogen. (Eine Angabe besagt, daß er das Altarbild stiftete, eine andere in der Pfarrchronik, daß er den ganzen Altar aus einem aufgelassenen Kloster im Jahre 1797 nach Schlaggenwald bringen ließ.)
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