1556 Bitte der Gewerken an Kaiser Ferdinand um eine weitere Unterstützung von 500 Talern zur Dammerhöhung am Königswarter Teich;
1563 Bau eines Wassergrabens an der alten Rotha;
1563/64 Anlegen eines neuen – oberen – Muckengrundteiches, Arbeiten am Ebmetgraben.
Große Wassermengen brachten auch die Entwässerungsstollen und Pumpwerke/Wasserkünste der Schächte, wie schon seit dem 15. Jh. der „St.-Georgen-Stollen" (der spätere „Gesellschafter Stollen"), der „Alte Stollen" auf der Hub, der „Egrische Stollen", etwas später der „Hans-Schnöden-Stollen", der „Gnaden-Gottes-Stollen" und der „Backofen-Stollen" in der Seifertsgrün und der „Heilig-Dreifaltigkeits-Stollen" in der Sicherlohe. Der „Kaspar Pflugen tiefer Erbstollen" mündete unterhalb der Stadt.
Der weitere Ausbau der Wasserversorgung zu einem ausgeklügelten Verbundsystem ist im Beitrag „Erzbergbau" geschildert, die zur Instandhaltung und Verwaltung erst in jüngerer Zeit gegründete Wassergenossenschaft ist im Beitrag „Genossenschaften" aufgeführt.
[obr] Am Ebmetgraben
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