Schlaggenwald einst kaiserlich freie Bergstadt — Horní Slavkov, kdysi císařské svobodné horní město
/ 464
česky německy obojí klasické zobrazení →
Sken listu 221
Staré cínařské řemeslo

Vorstehende Abbildung zeigt eine der ersten und häufigsten Darstellungen der Stadt-, Meister- und Zinnmarke unserer Zinngießer nach dem Dreimarkensystem, darunter verschiedene Gütezeichen.

In der Schlaggenwalder Feinzinnmarke ist die Schrift in der Regel von zwei Lorbeerzweigen und einer Königskrone eingerahmt.

Es gibt auch Feinzinnmarken, die nur die Schrift enthalten.

[obr] Abb. 2

Die nebenstehende Abb. 2 enthält vorwiegend Meistermarken mit der vollen Namensnennung des Zinngießers.

Auf der mittleren Marke ist die Schrift in einem Wappenschild untergebracht, den zwei Bergknappen flankieren, eine gewisse Anlehnung an das Schlaggenwalder Stadtwappen.

Die dritte Marke zeigt den österreichischen Doppeladler, der bestätigt, daß es sich um Zinn aus staatlichen Zinngruben handelt.

Die Zinnmarken gehören dem Drei- bis zum Einmarkensystem an.

[obr] Abb. 3 — Zinngießermarken aus: Karlsbad, Falkenau, Mies, Petschau, Pilsen, Komotau, Budweis, Königgrätz, Prag

Das Schlaggenwalder Zinn war in geringem Maße silberhaltig und behielt einen leichten, aber dauerhaften Glanz. Es war daher sehr begehrt, so daß auch Zinngießer anderer Orte es gerne verarbeiteten.

Die nebenstehend abgebildeten Zinngießermarken (Abb. 3) aus Karlsbad, Falkenau, Mies, Petschau, Pilsen, Komotau, Budweis, Königgrätz und Prag beweisen die Beliebtheit unseres heimatlichen Zinns.

Das Zinnzeichen „S.W." beweist wieder seine Herkunft aus Schlaggenwald.

list 221 z 464
Rozdělení textu na listy je odhad — text může o odstavec přetéct na sousední list. Původní znění vlevo je vždy přesné.
Klikni na větu a ukáže se, kde na skenu stojí. Zvýrazňují se celé řádky, ne přesná slova — místo je tedy přibližné.