Schlaggenwald einst kaiserlich freie Bergstadt — Horní Slavkov, kdysi císařské svobodné horní město
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Oživení a útlum hornictví od roku 1914 – dvacet let české nadvlády (1918–1938)

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eine Seilerei. Ein Wassereinbruch zwang s.Z. zum Einstellen der Arbeiten in der Grube. Für diesen Schacht, der nunmehr „Steinbacher Lehenzeche" hieß, holte Ing. Karl Prosch auf Anraten von Albert Fenkl, Hub, die Schürferlaubnis ein. Den Grubenbesitz und die Schürfrechte dazu hatte nach Unger die Familie Lichtenstern in Wien erworben. Prosch traf mit Lichtenstern eine schriftliche Vereinbarung und erhielt die Genehmigung zum Neuanfahren der Zeche. Das Bergamt gestattete nach vielen Vorbehalten und Weisungen die Schürfung.

Im September 1935 begann Prosch, erst allein, dann zusammen mit zwei erfahrenen Hauern (Franz Langhammer und Rudolf Wilfert) mit den Bergbauarbeiten an der Steinbacher Lehen und dem Stockschacht Zinnzeche. Im März 1936 stießen noch vier weitere Männer (Erwin Neubauer, Karl Hubl, Hans Schaufuß und Anton Schmidt) zur Arbeitsgruppe. Unter großen Entbehrungen, Sorgen, Schwierigkeiten und Mühen wurde weitergearbeitet. Schließlich fand man im Juni 1937 das frühere Erzlager. Über sieben Millionen Tonnen Roherz waren freigelegt und als abbauwürdig erkannt. In einem nahe gelegenen Fabrikgebäude (Porzellanfabrik, Inh. Fam. Feiler) errichtete man eine Aufbereitungsanlage. Die erste Sendung des Zinn-Wolfram-Mischkonzentrats verkaufte die Arbeitsgruppe im Juli 1938 an die Farbwerke Ocker im Harz. Als Lohn für diesen Einsatz und die übernommene Gesamtverantwortung wurden die Eigentumsrechte Ende März 1938 auf Ing. Karl Prosch übertragen.

Nach Beendigung der Sudetenkrise und Anschluß des Gebietes an das Deutsche Reich untersuchte man ab November 1938 durch verschiedene Kernbohrungen die Fündigkeit des Gesteins. Der Sieben-Millionen-Tonnen-Block wird als „Schnödenstock" in den Bergbüchern geführt, aufgefunden im 16. Jh. durch den Nürnberger Schnöd, der die Schürfrechte besaß.

[obr] Erze aus Schlaggenwalder Zinngruben

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